Zwei Minuten und fünfzehn Sekunden: Soviel Zeit bleibt frisch gebackenen Eltern

Zwei Minuten und fünfzehn Sekunden: Soviel Zeit bleibt frisch gebackenen Eltern

Mit der Zweisamkeit ist es nach der Geburt eines Kindes für die frisch gebackenen Eltern oft schlecht bestellt. Was wird dann aus der Libido?

Mit der Geburt eines Kindes verändert sich so einiges. Natürlich ist eine Geburt ein glückliches Ereignis. Doch für die frisch gebackenen Eltern bringt das oft drastische Veränderungen ihrer Zweisamkeit mit sich. Momente nur zu zweit kommen jetzt seltener vor. Dazu kommt oft noch die Übermüdung. Trotzdem muss das Sexleben nicht unbedingt zu kurz kommen.

Kürzer und umso besser

Nach einer unlängst auf der Webseite von ChannelMum.com veröffentlichten Studie haben junge Eltern im Durchschnitt nur noch zwei Minuten und fünfzehn Sekunden, um ihre Zweisamkeit zu genießen. Jedes zwölfte Paar gesteht, sogar kaum noch eine Minute für Sex zu haben. Doch wenn der gemeinsame Spaß auch sehr kurz bemessen ist, so will das nicht unbedingt heißen, dass er schlecht sein muss. 71 Prozent der 1.776 Befragten waren der Meinung, dass selbst (sehr) schneller Sex dazu beiträgt, die Leidenschaft zu entfachen.  

Besser noch: 47 Prozent der frisch gebackenen Väter und 29 Prozent der jungen Mütter finden ihr Sexleben nach der Geburt besser noch als zuvor. „Zeit zu finden, seiner Leidenschaft Ausdruck zu verleihen, mag für Eltern oftschwer sein. Es ist daher erfreulich zu sehen, dass es vielen Paaren gelingt, trotzdem noch aktiven und einfallsreichen Sex miteinander zu haben. Es kommt nicht auf die Dauer, sondern auf das empfundene Vergnügen an. Daher Hut ab vor all den Paaren, denen es gelingt, in weniger als einer Minute Spaß zu haben“, kommentiert Siobhan Freegard, die Gründerin von ChannelMum.com. Die Studie ergab außerdem, dass 27 Prozent der Befragten auch hier und da zu Sextoys greifen, um die Sache unter der Bettdecke zu beschleunigen…

• Sophie Kausch
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