Löwenbabys sind "Überschusstiere": Zoo schockt mit grausamen Machenschaften

Löwenbabys sind "Überschusstiere": Zoo schockt mit grausamen Machenschaften

Was dieser Zoo tut, ist unvorstellbar: Vor etwa einem Jahr wurde der Skandal in dem schwedischen Borås Tierpark aufgedeckt, doch noch heute beschäftigen die Gräueltaten die Internetnutzer.

Ein Zoo ist für Tiere manchmal ein grausamer Ort: teilweise sind die Zustände schlecht, die Tiere werden misshandelt und die Gehege sind oft zu klein. Doch was in dem Borås Tierpark in Südschweden passiert, ist wirklich unvorstellbar! Was dort über Jahre hinweg Praxis war, wurde vor ca. einem Jahr aufgedeckt - doch noch heute beschäftigt der Fall Tierfreunde und Internetnutzer:

"Man kann nicht alle behalten"

Eigentlich ist es ein Grund zur Freude: Im Löwenrudel gibt es Nachwuchs! Neun kleine Löwenbabys werden den Zoobesuchern präsentiert, ihnen werden sogar Namen gegeben: Simba, Nala, Sarabi, Rafiki, Kiara, Banzai, Kovu, Potter und Weasley heißen die kleinen Raubkatzen. Als die Tiere dann aber eineinhalb Jahre alt sind, kommt der Schock: Die kerngesunden Löwenbabys werden eingeschläfert.

Der Zoodirektor Bo Kjellson hat dafür eine einfache Erklärung: "Man kann nicht alle behalten". Die "Überschusstiere" hätten aus dem ein oder anderen Grund nicht in ihre Sammlung gepasst. Das sagte er vor einem Jahr im Fernsehsender SVT.

Löwenbabys werden zur Plage

Die süßen Löwenbabys müssten sich, wie in der Wildnis auch, nach eineinhalb Jahren von ihrer Herde lösen. Ansonsten sei das Gleichgewicht der Herde gestört und es komme zu Spannungen, erklärt Zoodirektor Kjellson weiter. Zwar hätte man noch versucht, die Löwenbabys in einem anderen Tierpark unterzubringen, doch keiner konnte die Tiere innerhalb der nächsten eineinhalb Jahre aufnehmen. Und so mussten Simba, Nala, Sarabi, Rafiki, Kiara, Banzai, Kovu, Potter und Weasley sterben.

• Sophie Kausch
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