#RIPDaddy: Aus einem bestimmten Grund geht Karl Lagerfelds Katze unter die Modemacher

In Gedenken an den im Februar verstorbenen Modeschöpfer Karl Lagerfeld bringt seine Katze Choupette eine Kollektion mit Klamotten und Accessoires auf den Markt. Das Ganze hat einen bestimmten Grund.

Nach einem Monat der Trauer ist Choupette wieder zurück. Auf ihrem Instagram-Account, dem mehr als 300.000 Fans folgen, hat die Katze eine Kollektion zu Ehren ihres Herrchens Karl Lagerfeld angekündigt. Der Modezar war am 19. Februar im Alter von 82 Jahren verstorben.

Am 15. März hat das Kätzchen die ersten Bilder dieses neuen Projekts enthüllt – natürlich angeleitet von den Verantwortlichen ihres Instagram-Accounts. „Ihr habt mir so liebevolle, unterstützende Nachrichten geschrieben. Ich habe meinen Weg wiedergefunden“, kann man unter einer Zeichnung von ihr lesen – mit schwarzer Sonnenbrille und schwarzer Krawatte um den Hals. Dieses Motiv findet sich auch auf den Stücken der Kollektion wieder, passend zum Anlass #RIPDaddy („Ruhe in Frieden, Papa“).

Trauer-Marketing

Was jedoch anzumerken ist: der Instagram-Account wird nicht etwa vom Umfeld des verstorbenen Modeschöpfers betrieben, sondern von einer jungen Amerikanerin namens Ashley Tschudin. Sie hat den Account ins Leben gerufen, damit man sich den Alltag der reichsten Katzen der Welt besser vorstellen kann.

Die Artikel der Kollektion kann man auf der Seite „Choupette’s Diary“ kaufen – sie kosten zwischen 16 und 49,99 US-Dollar. Inspiriert wurden die Verantwortlichen des Projekts von der Trauer der Katze, die auf T-Shirts, Bechern oder Handyhüllen zum Ausdruck kommt. „In dieser Trauerzeit wünscht sich Choupette’s Diary, dass alle Freunde von Papa, seine Familie, Fans und die gesamte Modewelt Beistand leisten, indem sie diese Kollektion tragen und den Hashtag #RIPDaddy in den sozialen Netzwerken teilen“, kann man auf der Seite lesen.

Wird Choupette die Krallen ausfahren?

Immerhin wird ein Teil der Einnahmen dem Helen Woodward Animal Center gespendet, eine kalifornische Organisation, die sich fürs Wohl der Tiere einsetzt. Das Umfeld von Karl Lagerfeld hat auf die Ankündigung, solcherart „Trauer-Produkte“ zu verkaufen, noch nicht reagiert.

Doch Choupette ist nicht irgendwer – und sie sucht sich selbst aus, wie mit ihrem Namen Geld gemacht wird. 2014 hat die Katze mit zwei Fotosessions drei Millionen Euro verdient – eines für eine deutsche Automarke und ein anderes für japanische Beauty-Produkte. Von ihrem Herrchen hat Choupette eine schmucke Wohnung geerbt. Sie hat ein Konto auf ihren Namen, auf dem mehrere Millionen Euro liegen. Eine Haushälterin kümmert sich rund um die Uhr um sie.


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