France Gall: Das Grab auf dem Friedhof ist außergewöhnlich

Die am 7. Januar verstorbene französische Sängerin France Gall wollte kein tristes Grab. Ihre letzte Ruhestätte sollte Schönheit und Frohsinn ausstrahlen. Friedhofsbesucher können sich nun ein Bild davon machen.

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France Gall hat vorgesorgt. Nachdem sie 1992 ihren Mann verloren hatte und ihre Tochter Pauline 1997 im Alter von 19 Jahren an Mukoviszidose gestorben war, hat sie sich, kurz vor ihrem eigenen Tod, ihr Grab ausgesucht. Herkömmliche Gräber und Friedhöfe fand sie sinister. Ihre Angehörigen sollten ihr an einem weniger tristen Ort gedenken.

Daher hat sie noch zu Lebzeiten ein Mausoleum über dem Grab ihres Mannes und ihrer Tochter errichten lassen, eine Art Käfig aus Glas mit einer japanischen Zierkirsche. Der Ort, an dem auch sie jetzt ruht, kontrastiert tatsächlich mit der Schwere und Kälte der anderen Gräber und wirkt irgendwie schön und frohsinnig. Es befindet sich auf dem Friedhof Montmartre in Paris.

France Gall ist am 7. Januar an einer Krebserkrankung gestorben. Sie war am 19. Dezember ins Krankenhaus eingeliefert worden und hatte Weihnachten auf der Intensivstation verbracht.