Sie öffnet nach 23 Jahren die Flaschenpost ihrer toten Mutter und ist zutiefst gerührt
Sie öffnet nach 23 Jahren die Flaschenpost ihrer toten Mutter und ist zutiefst gerührt
Sie öffnet nach 23 Jahren die Flaschenpost ihrer toten Mutter und ist zutiefst gerührt
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Sie öffnet nach 23 Jahren die Flaschenpost ihrer toten Mutter und ist zutiefst gerührt

Gerda Brzezicka (†76) aus Wilhelmsburg liebte "Das Traumschiff", ihr größter Wunsch war ein Dinner im schicken Cocktailkleid auf einem Kreuzschiff.

1994 durfte sie sich dann endlich den Wunsch erfüllen. Nach dem Tod ihres Mannes wollte sich die Vorarbeiterin etwas Gutes tun, buchte die Reise und nahm ihre Tochter Christa mit - auf dem Kreuzfahrt-Dampfer Fedor Dostojewski ging es dann auf hohe See.

Christa, heute 62, erinnert sich an die unbeschwerte Zeit: „Das war unsere glücklichste Zeit. Das tolle Essen, die vielen Ausflüge und dann hat meine Mutter beim Bingo auch noch einen Gutschein für einen Juwelier gewonnen."

Eines Abends jedoch schlich sich die Mutter ans Deck und warf zwischen Teneriffa und Kapverden eine Flaschepost ins Wasser.

14 Jahre später starb Gerda Brzezicka, und für Tochter Christa brach eine Welt zusammen. „Wir waren unzertrennlich. Es war schwer für mich zu akzeptieren, dass ich nie wieder etwas von ihr hören würde..."

Doch 23 Jahre später sollte sie doch der letzte Gruß der Mutter anhand der Flaschenpost erreichen. Und das kam so: Evan Buffington aus Illinois (USA) befand sich gerade im Karibik-Urlaub, als ihm plötzlich eine angespülte Flaschenpost vor die Füße rollte. Er nahm sie an sich, öffnete sie vorsichtig und mit Mühe konnte er schließlich den Absender entziffern.

Über die Internet-Plattform „messageinabottlehunter“ startete er einen Aufruf - und die Bild wurde darauf aufmerksam. Die Zeitung machte Gerdas Tochter Christa ausfindig - und diese hat jetzt einen Plan: „Ich möchte Evan besuchen, mir die letzte Erinnerung an meine Mutter abholen."

Von der Redaktion

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