Andere Kulturen: So sehr kann sich der menschliche Körper verändern

• Sophie Kausch
Die Padaung-Frauen in Myanmar bekommen ab dem 5. Lebensjahr Messingringe um den Hals gelegt, die ihre Schultern deformieren und ihren Hals verlängern. Jedes Jahr kommt ein neuer Ring hinzu.
Beim äthiopischen Volk der Mursi wird den Frauen die Unterlippe aufgeschnitten und mit Hilfe immer größer werdender Tonteller bis zur sexuellen Reife langsam gedehnt.
Beim Volk der Dani in Neuguinea lassen sich manche Frauen beim Tod naher Verwandter Fingerglieder amputieren. Die Verstümmelung dient dazu, ihre Toten zu ehren.
Beim philippinischen Volk der Bagobo werden die Zähne spitz gefeilt. Aus spirituellen Gründen und Gründer der Hierarchie und auch zum Nachahmen von Tieren.
Beim Volk der Longwa, den letzten Kopfjägern in Indien, tätowierten sich die Männer noch bis in die 60-er Jahre hinein das ganze Gesicht.

Manche Völker dieser Erde praktizierten einst oder praktizieren heute noch die erstaunlichsten Körpertransformationen. Die Gründe dieser Praktiken sind oft recht geheimnisvoll, spiritueller Art oder entsprechen einem Schönheitsideal. Wir haben euch hier ein paar beeindruckende Beispiele zusammengestellt.