Covid-19: Dieses Land hat gerade seinen ersten Fall des Coronavirus festgestellt

Fast zwei Jahre nach dem Auftreten von Covid-19 haben die Cookinseln gerade bekannt gegeben, dass sie von ihrem ersten Fall des Coronavirus betroffen sind.

Covid-19 versiegt nicht, im Gegenteil. Deutschland steckt gerade mitten in der vierten Welle, mit dem Gespenst der Omikron-Variante. Während die ganze Welt über diese neue Variante beunruhigt ist, gibt es Länder, in denen es noch keine Fälle von Covid-19 auf ihrem Gebiet gibt.

Oder zumindest "blieben". Vor kurzem wurde Tonga, eine Inselgruppe im Pazifischen Ozean, auf der über 100.000 Menschen leben, nach der Entdeckung eines ersten Covid-19-Falls gesperrt. Am Samstag, den 4. Dezember, haben nun auch die Cookinseln einen ersten Fall von Covid-19 bei sich bekannt gegeben.

96 % Geimpfte

Die Bekanntgabe erfolgte durch den Premierminister der 17.000 Einwohner zählenden Inselgruppe im Nordwesten des Pazifischen Ozeans, Mark Brown.

Bei der infizierten Person handelt es sich um einen zehnjährigen Jungen, der positiv auf das neue Coronavirus getestet wurde, während er sich derzeit mit seiner Familie nach einer Auslandsreise in Quarantäne befindet.

Als sich die Pandemie Anfang 2020 weltweit ausbreitete, schotten sich die Cookinseln sofort ab. Auch heute noch können nur Cookianer, die im Ausland leben, von Neuseeland aus ins Land zurückkehren, wenn sie eine zehntägige Quarantäne durchlaufen und sich mehrmals testen lassen.

Die Cookinseln, die ihre Grenzen zu Neuseeland ohne Quarantäne ab dem 14. Januar wieder öffnen wollten, sind mit einer Impfquote von 96 Prozent eines der am besten geimpften Länder der Welt. Im Gegensatz zu Deutschland, wo viel zu langsam geimpft wurde.

Im Februar dieses Jahres hatte die Weltgesundheitsorganisation eine Liste mit zwölf Ländern erstellt, in denen Covid-19 noch nicht zugeschlagen hatte. Eine Liste, zu der Tonga und die Cookinseln also nicht mehr gehören.

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