Covid-19: Schutz der dritten Impfdosis lässt sehr schnell nach

Die Wirksamkeit des Boosters kann laut einer aktuellen Studie sehr schnell nachlassen.

Die dritte Dosis des Impfstoffs gegen Covid-19 soll das Immunsystem gegenüber dem Virus stärken. Mit der Zeit nehmen die Antikörper jedoch ab und die Patienten sind dem Coronavirus und seinen Varianten ausgesetzt. Obwohl die Auffrischungsimpfung von entscheidender Bedeutung ist, scheint sie auch wegen ihrer Wirksamkeit in Frage gestellt zu werden.

Eine neue Studie der britischen Gesundheitsbehörde UK Health Security Agency hat ergeben, dass die Wirksamkeit der Booster-Impfung zehn Wochen nach der Injektion nachlässt. Dies würde insbesondere für den Pfizer-Impfstoff gelten.

Unterschiedlicher Schutz je nach Impfstoff

Dennoch hängt die Dauer der Wirksamkeit von den einzelnen Impfstoffen ab. Laut der britischen Studie würden drei Dosen des Pfizer-Impfstoffs eine 70-prozentige Immunität gegen Covid-19 bewirken. Zehn Wochen später hingegen wird der Schutz nur noch auf 45% geschätzt.

Personen, die mit AstraZeneca geimpft worden waren und eine Dosis Moderna erhalten haben, sind zu 45 % geschützt. Diejenigen, die mit AstraZeneca geimpft wurden und eine Auffrischungsdosis von Pfizer erhielten, sind nach 10 Wochen nur noch zu 35% geschützt.

Schließlich würden diejenigen, die mit Pfizer geimpft wurden und eine Moderna-Auffrischungsdosis erhielten, laut der Studie der Gesundheitsbehörde UK Health Security Agency deutlich besser abschneiden. Zehn Wochen später wird die Wirksamkeit gegen die symptomatischen Formen von Covid-19 auf 70% bis 75% geschätzt.

Die Auffrischungsdosis des Impfstoffs sollte jedoch nicht vernachlässigt werden. Denn der Schutz gegen die Formen der Omikron-Variante wird auf 70% geschätzt. Deshalb ist die dritte Dosis umso wichtiger.

Frankreich: 260 Menschen erhalten abgelaufene Covid-19-Impfdosen Frankreich: 260 Menschen erhalten abgelaufene Covid-19-Impfdosen