Das Wasser stand den Menschen bis zum Hals - schlimme Überschwemmung in China

Nach dem verheerenden Wochenende im Westen Deutschlands stürzt nun die nächste Schreckensflut China ins Verderben. Mehrere Menschen sind gestorben.

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In derzentralchinesischen Millionenmetropole Zhengzhou sterben mindestens zwölf Tote bei Regenfällen, die Straßen in reißende Flüsse verwandeln. In der Provinzhauptstadt leben neun Millionen Menschen.

Wasser in Tunneln und Zügen

Nachdem am vergangenen Wochenende über 160 Menschen in Deutschland bei einer Jahrhundertflut gestorben sind, folgt direkt die nächste Unwetterkatastrophe.

Das chinesische Staatsfernsehen berichtet am Mittwochmorgen von mindestens zwölf Toten. Laut dem Präsidenten Xi Jinping habe die Rettung von Menschenleben „oberste Priorität“.

Verantwortlich für diese Targödie ist der Taifun "In-Fa". Zur Rettung der Menschen werden tausende Soldaten und Feuerwehrkräfte eingesetzt.

Der lahmgelegte Verkehr oder Autos, die durch mehrspurige Straßen gespült werden, sind dabei nicht das größte Problem. Hunderte Menschen stecken vorübergehen in der Metro fest.

Mancherorts steht das Wasser den Menschen in öffentlichen Verkehrsmitteln bis zu den Schultern. Davon berichten Staatsmedien und Augenzeugen in den sozialen Medien.

Einmal in hundert Jahren

Es finden zahlreiche aufwendige Evakuierungen statt, wie die Verlegung von 600 Patient:innen aus einem Krankenhaus, in dem der Strom ausgefallen ist.

Insgesamt werden mehr als 100.000 Menschen evakuiert. Im Süden der Metropolregion ist laut den Staatsmedien der Damm des Guojiaju Wasserreservoirs gebrochen.

Laut China Daily beschreibt der Krisenstab von Zhengzhou als "die stärksten Regenfälle seit Beginn der Aufzeichnungen". Die Lage sei "düster".

An mehreren Orten in China

Der Taifun stellt auf in anderen Teilen Chinas das Leben auf den Kopf. Im Sommer kommt es Im Süden Chinas generell zu schweren Hochwassern, die häufig viele Tode zählen.

Auch die wirtschaftlichen Folgen kosten Ummengen. Die Schäden für die aktuellen Überschwemmungen gehen in die Millionen.

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