Erneuter GDL-Streik: Die Deutsche Bahn zieht Vorkehrungen, um die Folgen des angekündigten Streiks zu dämpfen

Ab Donnerstag wird der Personenverkehr der Deutschen Bahn erneut bestreikt. Fünf Tage lang will die Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) sich für ihre Rechte starkmachen. Die Deutsche Bahn hingegen versucht alles, um die Folgen möglichst begrenzt zu halten.

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Schon Anfang August hat die GDL zum Streik aufgerufen, jetzt geht es in die zweite Runde! Und das, obwohl der Bahn-Personalvorstand diesen erneuten Arbeitskampf als "völlig überzogen" bezeichnet, wie RND.de berichtet.

Streik zulasten der Reisenden

Die erneuten Streikmaßnahmen seien "durch nichts gerechtfertigt", führt Martin Seiler seine Ausführungen fort. Und weiter: "Der GDL-Spitze geht es ausschließlich darum, ihre Macht auszuweiten - und das zulasten der Reisenden und der Wirtschaft."

Die einzige Uneinigkeit herrsche bezüglich der Laufzeit, ansonsten sei man sich einig. Der Vorstand fordert die Streikenden auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Die Bahn reagiert mit Maßnahmen für die Reisenden

Doch da dies vorerst nicht absehbar ist, macht die Bahn derzeit darauf aufmerksam, dass im Fernverkehr nur ein Viertel der sonstigen Fahrten getätigt werden. Auch im Regional- und S-Bahn-Verkehr fahren nur etwa 40 Prozent des üblichen Angebots.

Die Bahn verweist daher darauf, Reisepläne gegebenenfalls zu verschieben: "Wer kann, sollte seine Reise auf die Zeit vor oder nach dem Streik verschieben." Außerdem können Reisende ihre Fahrkarten im Zeitraum des Streiks flexibel nutzen. So können Reisen vorgezogen oder etwa bis zum 17. September verschoben werden. Natürlich kann die Fahrkarte auch zurückgegeben und erstattet werden.

Warum die Gegenseite ganz und gar nicht findet, dass die bisherigen Verhandlungen gelungen sind, erfahrt ihr im Video!