Für den Fall der Fälle: Pfizer beginnt mit Produktion von Omikron-Impfstoff

Noch ist nicht klar, ob ein Omikron-Impfstoff notwendig sein wird oder nicht. Das hält den US-Pharmariesen Pfizer allerdings nicht davon ab "auf eigenes Risiko" mit der Produktion eines auf Omikron angepassten Corona-Impfstoff zu starten!

"Wir starten auf eigenes Risiko bereits mit der Produktion einiger Mengen", das Pfizer-Chef Albert Bourla am Montag dem TV-Sender CNBC. Und das, obwohl er sich bewusst sei, dass es noch gar nicht sicher ist, ob der Omikron-Impfstoff auch gebraucht wird.

Hohe Nachfrage

Dennoch will das Unternehmen für den Fall der Fälle vorbereitet sein, schließlich werden im Fall der Fälle ziemliche viele Länder den neuen Impfstoff so schnell wie möglich haben wollen, wie bild.de schreibt.

Die Hoffnung ist, dass wir etwas erreichen, das einen viel, viel besseren Schutz bietet, insbesondere gegen Infektionen. Denn der Schutz gegen Krankenhaus-Einweisungen und schwere Erkrankungen ist mit den derzeitigen Impfstoffen angemessen – solange man die dritte Dosis erhält.

Einmal jährlich Corona-Impfung

Das sagt Albert Bourla im TV-Interview und fügt wenige Stunden später noch hinzu, dass es in der Zukunft trotzdem nötig sein wird, sich einmal im Jahr gegen Corona impfen zu lassen. Wenn nicht sogar mehrere Booster-Impfungen bei Patient:innen mit einem hohen Risiko.

Während Pfizer also gegen Omikron rüstet, wird es beim Konkurrenten Moderna wohl noch etwas länger dauern. Pfizer peilt bereits den März an, Moderna-Chef Stéphane Bancel hingegen spricht gegenüber CNBS von einer Auffrischungsimpfung für den Herbst. Bei Moderna startet in Kürze erst die klinische Studie. Auch hier gebe es eine enorm hohe Nachfrage seitens verschiedener Regierungen.

Ob es in Deutschland schon bald zu einer vierten Impfung kommt, verraten wir euch im Video.

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