Neue Studie: Eine Covid-19-Erkrankung kann Strukturen in unserem Gehirn verändern

Eine neue Langzeitstudie, die noch von unabhängigen Fachleuten begutachten werden muss, hat alarmierende Langzeitfolgen nach einer Covid-19-Erkrankung beobachtet: Unser Gehirn ist betroffen!

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Dass eine Coronavirus-Infektion mehr als "nur" eine Lungenkrankheit bedingen kann, ist mittlerweile schon länger bekannt. Und auch nach der Erkrankung ist mit Spätfolgen zu rechnen - davon ist anscheinend auch unser Gehirn nicht ausgenommen!

Schädigung des Hirngewebes

Mitte Juni ist eine neue Langzeitstudie auf dem Preprint-Server medrvix erschienen, die sich mit biomedizinischen Daten der britischen UK Biobank auseinandergesetzt hat und diese analysiert, wie auf RND.de berichtet wird.

Die Forscher und Forscherinnen ziehen aus ihrer Untersuchung den Schluss, dass es nach überstandener Covid-19-Erkrankung zu einer massiven Schädigung des Hirngewebes kommen kann - noch müssen unabhängige Experten und/ oder Expertinnen die Langzeitstudie begutachten.

Ein langfristiges Problem?

Was mittlerweile unter den umgangssprachlichen Begriffen "Hirnnebel" und "Covid-Gehirn" in unseren Sprachjargon Einzug gefunden hat, könnte für Betroffene eventuell ein langfristiges Problem darstellen, sprich: Riech- und Geschmacksstörungen, Kopfschmerzen, Gedächtnisverlust, Schwindel und Erschöpfungszustände können auch nach der Gesundung bestehen bleiben.

Auch dass eine Infektion mit Corona das zentrale Nervensystem angreifen kann, konnte von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mittlerweile nachgewiesen werden.

Wo genau im Hirn die Strukturen sich durch eine Corona-Infektion verändern, erläutern wir im Video!