Für ein Pferdefoto erntet sie Hass und einen Gerichtsbescheid

Für ein Pferdefoto erntet sie Hass und einen Gerichtsbescheid

Die 22-jährige Charlotte McPherson stellt ein Selfie von sich und ihrem Pferd Thor ins Netz. Sie ahnt scheinbar aber nicht, dass sie damit sofort Tierschützer auf den Plan ruft. Nach unzähligen Hassbotschaften muss sie letztlich sogar vors Gericht.

Geschichten von missbrauchten Kleintieren gibt es leider zur Genüge: Mit Füßen getretene Chihuahua und Hunde, die in Mexiko Beton ziehen müssen. Die Engländerin Charlotte McPherson setzt noch einen drauf und posiert auf ihrem Facebook-Account mit ihrem Pferd Thor. Doch das Tier sieht keineswegs herausgeputzt aus, es wirkt krank und seine Rippen stechen hervor. Hätte Charlotte gründlich darüber nachgedacht, hätte sie ahnen können, dass das Selfie ihr viel Ärger einbringen würde.

Wegen Tierquälerei angezeigt

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Als Internet-Benutzer die Bilder von diesem schrecklich mageren Pferd entdecken, benachrichtigen sie umgehend die RSPCA (Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals). Die königliche Gesellschaft zur Verhütung von Grausamkeiten an Tieren ist eine der ältesten und größten Tierschutzorganisationen der Welt. Sie soll nun helfen, das offenbar unterversorgte Pferd zu retten. Charlotte ist bei einer früheren Reitveranstaltung schon einmal unangenehm mit ihrem Pferd aufgefallen, dessen schlechter Zustand kaum zu verbergen war.

Und tatsächlich: Dieses Mal kommt es zu einem Urteilsspruch. Die junge Frau darf zehn Jahre lang kein Pferd mehr halten. Und Thor ist nun endlich in guter Obhut, kann sich satt fressen, legt wieder zu und erholt sich so langsam von seinen Strapazen. 

Zoe Klaus
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