In letzter Minute: Tierschützer retten elf Pferde in jämmerlichem Zustand

In letzter Minute: Tierschützer retten elf Pferde in jämmerlichem Zustand

Im französischen Departement Gard haben zwei Tierschutzorganisationen auf Anordnung des Staatsanwalts elf Pferde aus einer wahren Hölle befreit und in Schutz gebracht. Ihr Halter hat die Pferde total unterernährt und ohne Pflege verwahrlost neben den Kadavern ihrer schon verendeten Artgenossen gelassen!

In dem in der Nähe von Perpignan befindlichen Pollestres mussten elf Pferde in jämmerlichem Zustand von den Mitgliedern zweier Tierschutzorganisationen aus der Hand ihres unverantwortlichen Halters befreit und in Schutz gebracht werden.

Rettung in letzter Not

Die Tierschutzorganisation ASEMA (Association Service Enquête Maltraitance Animal) rettete die Pferde, nachdem Klage wegen Tierquälerei erhoben wurde. Ihr war zu Ohren gekommen, dass die sterblichen Überreste eines verendeten Fohlens auf der Weide herumlagen.

Die meisten Pferde waren stark unterernährt und völlig verwahrlost. Sie wurden umgehend in ein Schutzgehege namens EDAL in der Gemeinde Aimargues eingeliefert.

Tierquälerei 

Unter den beschlagnahmten Pferden befinden sich insbesondere eine Stute, die schon mindestens zwei Jahre an einem Beinbruch litt und aufgrund dieser Behinderung täglicher Pflege bedurft hätte, ein ebenfalls pflegebedürftiges Stutfohlen sowie ein hinkendes Fohlen mit großflächigen offenen Wunden, dessen Fehlbildungen des Skeletts und der Gelenke auf Unterernährung in der Wachstumszeit zurückgingen.

Die Tierschutzorganisation EDAL war zutiefst empört über den Fund und hat Aufnahmen der Tiere auf Facebook veröffentlicht. Sie hat auch einen Spendenaufruf gemacht, um die zur Behandlung der Pferde notwendigen Tierarztkosten zu decken.

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Die Tierschutzorganisation hat beschlossen, Klage gegen den Pferdehalter einzureichen. Falls du dich mit einer Spende an der Aktion beteiligen willst, bitte hier klicken.

 

 

Zoe Klaus
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