Kutschenpferd: Bis zur Erschöpfung angetrieben bricht es auf der Straße zusammen

Kutschenpferd: Bis zur Erschöpfung angetrieben bricht es auf der Straße zusammen

Kutschenpferde in Großstädten haben kein leichtes Los: Stundenlang müssen sie bei jeglichen Temperaturen Touristen um die Häuser ziehen. Und auch die Halter scheren sich kaum um die Gesundheit der Tiere. Das beweist auf traurige Weise der Hengst Norman, der in New York bei einer Kutschenfahrt plötzlich zusammenbricht und bewegungslos am Boden liegen bleibt.

Wer hat sie noch nicht gemacht, die obligatorische romantische Kutschenfahrt beim Städtetrip? An was man als Tourist dabei aber nicht denkt, sind die Pferde, die die Wägen oft stundenlang durch die Stadt ziehen - egal ob bei 30 Grad oder Minustemperaturen.

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Wie sehr das stundenlange Kutschenziehen die Tiere strapaziert, zeigt der traurige Fall von Pferd Norman. Der Hengst bricht mitten in New York auf einer Straße vor Erschöpfung zusammen. Über zwanzig Minuten bleibt das Tier reglos liegen. Glücklicherweise kommt das Tier aber wieder zu Atem und kann sich später wieder vom Asphalt hochrappeln.

Norman hat Glück im Unglück. Doch nicht alle Kutschenpferde kommen mit dem Schrecken davon. In Barcelona musste ein Tier auf offener Straße eingeschläfert werden, nach dem es bei einer Fahrt zusammen gebrochen war. Anders als Pferde, die von ihren Besitzern zuhause im Stall abgemagert werden, passiert diese Form von Tierquälerei vor unseren Augen - wir sollten endlich dagegen durchgreifen.

 

Sophie Kausch
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