Aus Eifersucht: Schwule Pinguine klauen im Zoo ein Baby
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Aus Eifersucht: Schwule Pinguine klauen im Zoo ein Baby

Von der Redaktion

Sie wollten doch nur einmal in ihrem Leben Eltern sein. Da wären sie doch dumm, die Möglichkeit nicht zu nutzen, wenn sie sich ihnen bietet, oder? Also nimmt dieses schwule Pinguinpärchen in einem dänischen Zoo sein Schicksal selbst in die Hand – und klaut das Baby eines anderen Pärchens, als die Mutter gerade beim Schwimmen ist.

Ja, das gibt es tatsächlich: schwule Pinguin-Pärchen. Und ja, tatsächlich und irgendwie auch vollkommen verständlich hegen sie den Wunsch, Nachkommen zu zeugen. Doch das klappt leider nicht besonders gut, wie dieses Pinguin-Paar im Zoo der dänischen Stadt Odense feststellen muss.

Aber da Pinguine zwar flugunfähig aber keineswegs doof sind, finden sie schnell eine Alternativlösung. Warum nicht einfach das Baby einer Pinguinmutter adoptieren? Da sich das Leihmutter-Konzept in dem Pinguingehege allerdings noch nicht durchgesetzt hat, greift das schwule Paar zu härteren Methoden und heckt einen teuflischen Plan aus.

Sie verschleppen das Küken

Als eine junge Pinguinmutter ihr Baby kurz alleine lässt, um eine Runde schwimmen zu gehen, schlagen sie zu: Sie entführen das Junge und verschleppen es ans andere Ende des Geheges. Die bestohlene Mutter wird natürlich sofort panisch, als sie aus dem Wasser kommt und ein verlassenes Nest vorfindet, erzählt Sandie Hedegard Munck, die zuständige Pflegerin. Die Mutter sei durch die Anlage gerast und habe überall ihr Küken gesucht.

Als die Schuldigen gefunden sind, schaltet sich auch der Vater des gekidnappten Babys ein. Einen ganzen Tag lang belagert er das diebische schwule Pärchen, bis er schließlich zum Angriff übergeht. Damit bei dem ganzen Chaos niemand zu Schaden kommt, greift schließlich Pflegerin Sandie ein.

Das Ei einer alleinerziehenden Pinguinmutter ist die Lösung

Sie gibt das abhanden gekommene Küken an die leiblichen Eltern zurück und findet dem schwulen Pärchen ein neues Ei zum Ausbrüten. Dessen Mutter lebt nämlich alleinerziehend und wünscht sich schon lange wieder etwas mehr Zeit für sich selbst. Während sie nun wieder die Möglichkeit für Schwimmausflüge hat, kann das schwule Pärchen seine Zuneigung endlich sinnvoll investieren – Ende gut, alles gut.


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