"Ängstlich und hoffnungslos": Melania Trump spricht offen an, was ihr Mann verschweigt
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"Ängstlich und hoffnungslos": Melania Trump spricht offen an, was ihr Mann verschweigt

Gestern spricht beim Parteitag der Republikaner auch Donald Trumps Ehefrau Melania. Doch anders als erwartet, überrascht die First Lady mit einer Rede, in der sie ihren eigenen Standpunkt vertritt.

Nach dem Parteitag der Demokraten, auf dem auch Michelle Obama spricht, findet zur Zeit unter dem Motto "Land of Opportunity" (Land der Möglichkeiten) der Parteitag der Republikaner statt. Der Nominierungsparteitag steht ganz im Zeichen von Donald Trump - doch seine Frau Melania nutzt ihre Rede, um ein Thema anzusprechen, dass ihr Mann gerne verschweigt.

Melania spricht ganz offen

Die First Lady wählt den Rosengarten des Weißen Hauses für ihren großen Auftritt. Sie selbst hat in den letzten Monaten den Rosengarten einer Schönheitskur unterzogen und ihn neu anlegen lassen.

Während der andauernden Corona-Krise hat Melania Trump deshalb viel Kritik einstecken müssen. Man verglich sie sogar mit der französischen Königin Marie-Antoinette, die sich kurz vor der Revolution ein Bauerndorf bauen lies.

Doch mit ihrem neuen Auftritt überrascht Melanie Trump. Denn ausgerechnet die First Lady spricht in ihrer Rede an, was Donald Trump gerne verschweigt: Die Corona-Krise, die die USA seit Wochen heftig trifft. "Ich möchte, dass ihr wisst, dass ihr nicht allein seid", sagt die 50-Jährige in ihrer Rede. Und weiter:

Ich weiß, dass viele Menschen ängstlich sind oder sich hoffnungslos fühlen.

Lob für ihre Rede

Der Präsident werde alles in seiner Macht Stehende tun, um den Corona-Opfern zu helfen. "Donald will, dass Ihre Familien sicher sind", so die First Lady weiter. Er liebe die USA und er wisse, wie man etwas erreichen kann, so die lobenden Worte von Melania Trump.

Doch trotz des Lobes für ihren Mann, bekommt Melania zaghaftes Lob für ihre Reden. Denn sie setzt ihren eigenen Schwerpunkt in der Rede, die bei Beobachtern als Höhepunkt des zweiten Parteiabends gilt. Wie es scheint, hat Melania sich endlich in ihrer Rolle als First Lady gefunden.

Von Martin Gerst

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