Verlierer der Pandemie: So will das Bundesentwicklungsministerium weltweit Mädchen unterstützen
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Bundesentwicklungsministerium will weltweit Schulbildung von Mädchen fördern

Die Pandemie trifft wie immer Randgruppen am stärksten. Während große Unternehmen weiter Profit machen, ist die Situation für Frauen und Mädchen alarmierend. Dagegen möchte die Bundesregierung jetzt etwas unternehmen.

Dass Krisen existierende Ungleichheiten verstärken und aufzeigen, ist eigentlich keine große Überraschung. Dennoch sind viele Menschen sich dessen nicht bewusst oder verschließen gerne die Augen davor. Frauen und Mädchen gelten derzeit als "Verlierer der Pandemie".

Warum?

Auf der ganzen Welt sind 70 Prozent des Personals in sozialen und Pflegeberufen weiblich. Zusätzlich leisten Frauen dreifach so häufig unbezahlte Sorgearbeit als Männer, sie kümmern sich vermehrt um Kranke und gefährden dabei ihre eigene Gesundheit, wie auf unwomen.de nachzulesen ist.

Außerdem hat der Lockdown zu ansteigender häuslicher und sexualisierter Gewalt gefühlt, da Frauen keinen Schutz suchen und weniger auf Hilfsangebote zugreifen können.

Schulbildung für Mädchen

Auch die Regierung ist nach einem Jahr der "Ausnahmesituation" auf Frauen und vor allem Mädchen in Not aufmerksam geworden. Wie das Bundesentwicklungsministerium gegenüber der Funke Mediengruppe verkündet, will es nun zusätzlich 100 Millionen Euro in die Schulbildung von Mädchen investieren.

CSU-Politiker und Ressortchef Gerd Müller begründet das Vorhaben: "Weltweit können 130 Millionen Mädchen nicht zur Schule gehen" und bezieht sich auch auf die 13 Millionen Mädchen, die zwangsverheiratet würden.

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