Freiwilliges Tierwohllabel: SPD bringt Klöckner-Verordnung zum Scheitern
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Freiwilliges Tierwohllabel: SPD bringt Klöckner-Verordnung zum Scheitern

Nächste Woche soll das Tierwohllabel vom Bundeskabinett beschlossen werden. Doch die SPD will das Bemühen von Agrarministerin Julia Klöckner aufhalten. Dahinter steckt ein ganz bestimmter Grund!

Julia Klöckner (CDU) hatte wohl auf einen Erfolg gehofft, doch wie es derzeit aussieht, wird ihre "Verordnung zur Verwendung des Tierwohlkennzeichens" an der SPD scheitern.

Wo liegt das Problem?

Klöckners Verordnung sieht lediglich vor, dass deutsche Lebensmittelproduzenten angeben können, unter welchen Haltungsbedingungen die Tiere gelebt haben. Doch es ist nicht verpflichtend!

Das ist der SPD nicht genug. Gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) sagt SPD-Fraktionsvize Matthias Miersch:

Damit eine Tierwohlkennzeichnung erfolgreich ist, muss sie verpflichtend sein. (...) Bundesministerin Klöckner ist mit ihrem freiwilligen ‚Tierwohllabel light‘ auf ganzer Linie gescheitert. Sie wird dafür keine Mehrheit im Bundestag erhalten.

Bundesrat entschied gegen freiwillige Lösung

Schon im März hatte das Bestreben Niedersachsens, wo die SPD an der Regierung ist, gefruchtet. So hatte der Bundesrat sich gegen die freiwillige Lösung ausgesprochen.

Ende März empfiehlt auch der Bundesrechnungshof, die Verordnung für die freiwillige Tierwohlkennzeichnung nicht weiter voranzutreiben, wie es in seinem Bericht steht.

Warum selbst der Deutsche Bauernverband die freiwillige Kennzeichnung für unzureichend hält, erfährst du im Video!


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