Nur 65 Prozent: Schweiz befürwortet die Ehe für alle

Erst im Jahr 2017 wurde in Deutschland endlich die Ehe für alle eingeführt. In der konservativen Schweiz hat dieser Schritt noch wesentlich länger gedauert. Erst am 26.09.2021 kommt es hier zur Abstimmung!

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Während in Deutschland 83 Prozent im Bundestag für die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare stimmen, sind es beim Schweizer Stimmvolk gerade mal 64,9 Prozent der Stimmberechtigten.

Ehe für alle

In der Schweiz können gleichgeschlechtliche Paare seit 14 Jahren ihre Partnerschaft eintragen lassen. Wie Nau.ch berichtet, tun dies seitdem jährlich etwa 700 Paare. Ab Juli 2022 können sie endlich auch heiraten.

Bundesrat und Parlament hatten sich dazu entschieden, die Rechte homosexueller Paare zu stärken und die zivile Heirat zu ermöglichen. Damit geht auch die Stärkung von diversen Rechten für gleichgeschlechtliche Paare einher.

Rechte durch die gleichgeschlechtliche Ehe

So können Menschen, die in einer homosexuellen Ehe leben, gemeinsam Kinder adoptieren. Außerdem haben der Partner oder die Partnerin einen vereinfachten Zugang zum Einbürgerungsverfahren.

Für lesbische Paare wird mit der Ehe für alle auch die Samenspende ermöglicht. Weiterhin verboten bleiben hingegen die anonyme Samenspende und die Leihmutterschaft. Dadurch würden sich zu viele ethische und schwierige Fragen stellen.

Dass die Ehe für alle jetzt auch in der Schweiz angekommen ist, ist sicherlich gut, doch verschärft sie auch ein elementares Problem in unsrer heutigen Gesellschaft. Mehr dazu im Video!