Lebensgefahr durch neues Rossmann-Produkt?

Lebensgefahr durch neues Rossmann-Produkt?

Nachdem die Drogeriemarkt-Kette zum Weltfrauentag mit einer Umbenennung auf sich aufmerksam machte, sorgt Rossmann jetzt mit einem neuen Produkt für Unmut, das den Unmut vieler Kunden auf sich zieht. Dabei geht es viel weniger um den Inhalt, als um die Verpackung.

Ganz konkret handelt es sich um Gesichtsmasken, die sich in einer dafür eher ungewöhnlichen Verpackung befinden. In diesen Verpackungen werden üblicherweise nämlich sogenannte „Quetischies“ verkauft - und suggerieren somit nicht nur Kindern, essbar zu sein. 

Was sind „Quetschies“ überhaupt? 

Bei „Quetschies“ handelt es sich um Quetschbeutel, also eine Art Verpackung, in der sich meist püriertes Obst befindet. Sie werden oft als Zwischenmahlzeit beworben und sind mittlerweile in fast jedem Supermarkt zu finden. Doch nicht alle Verbraucher sind Fans dieser kleinen Obstportionen - Ernährungsexperten kritisieren, dass die Quetschies meist neben zu viel Säure auch zu viel Zucker enthalten - und durch die Verpackung schließlich auch zu viel Müll produzieren. 

Gesichtsmasken von Rossmann in Quetschie-Verpackung  

Seit kurzer Zeit bietet Rossmann nun Gesichtsmasken an, die in eben genau dieser Verpackung daherkommen. Für viele Kunden nicht nur Grund zur Verwirrung, sondern auch zum Ärgernis: Sie kritisieren, dass gerade Kinder den Inhalt der Verpackung als essbar vermuten und wenn Erziehungsberechtigte nicht aufpassen, sie sich die mutmaßliche „Leckerei“ sofort einverleiben würden. Ob nun im Markt direkt oder im heimischen Badezimmer spiele da keine Rolle - eine Nutzerin auf Facebook ist sich sicher: “Wenn meine Kinder die in die Hand bekommen würden, würde das nicht gut aus gehen.”

Facebook-Diskussion kommt zu guter Pointe 

In der Diskussion auf Facebook, die um die Gesichtsmasken-Verpackung entbrannte, gab es viele Muttis, die sich ganz sicher waren, dass ihre Kinder den Unterschied nicht machen und die Gesichtsmasken sicherlich ohne Aufsicht essen würden, eine Nutzerin stellt fest: “Ich bin ehrlich, ich habe bei dem Bild auch als erstes an die Fruchtquetschies gedacht. Warum sollte also ein Kleinkind das nicht assoziieren?” Der Vorschlag, den eine Userin dann macht, kommt bei der Allgemeinheit schließlich richtig gut an: “Wie wäre es denn, wenn man seinen Kindern mal eine echt Banane oder Apfel schält, dann kennen die nämlich keine Quetschies.”

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Carina Levent
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