Covid-19: Studentin erhält horrende Parkrechnung nach Lockdown
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Covid-19: Studentin erhält horrende Parkrechnung nach Lockdown

Von Maximilian Vogel

Angesichts der aktuellen und so nie dagewesenen Lage sehen sich viele Menschen mit unglücklichen Situationen konfrontiert. So auch die französische Studentin Louise Rémy, die nach dem Lockdown ihr blaues Wunder erlebt.

Zweimal hat Frankreich wegen der hohen Infektionszahlen einen Lockdown verhängt, sodass weder Leute aus dem Ausland ein- noch Leute aus Frankreich ausreisen konnten. Diese Dinge sollte man übrigens am besten vor einem Lockdown noch erledigen.

Genauso ging es auch der zwanzigjährigen Studentin Louise Rémy, die aus Frankreich kommt, jedoch in der spanischen Stadt Sevilla studiert. Im Oktober will sie eigentlich nur für ein paar Tage zu Besuch nach Frankreich kommen, doch dann kann sie wegen des zweiten Lockdowns nicht mehr zurück nach Spanien: der Beginn einer ziemlich unglücklichen Geschichte, die sie letztendlich teuer zu stehen kommt.

Eine Rechnung, die kein Ende nimmt

Am 28. Oktober 2020 reist sie also, ohne etwas Böses zu ahnen, für ein paar Tage nach Frankreich. Am übernächsten Tag verhängt Frankreich den Lockdown und Andalusien schließt seine Grenzen. Louise Rémy sitzt in Frankreich fest und kann nicht weg, dabei steht ihr Auto noch immer am Flughafen von Sevilla.

Und wie ihr wahrscheinlich wisst, ist das Parken am Flughafen meist ziemlich teuer. Zum Glück gelingt es ihr, einen Vorzugspreis von 15 Euro auszuhandeln, doch mit jedem Tag steigt die Rechnung.

Gegenüber dem französischen Magazin Midi Libre berichtet sie, dass sie mehrmals versucht hat, einen weiteren Rabatt mit dem Flughafen auszuhandeln:

Zwei Wochen später wurde mir mitgeteilt, dass der Tarif noch einmal gesenkt wurde, auf 11 Euro, und dass ich jetzt bei 546 Euro Parkgebühren läge.
Das Parken am Flughafen kann während des Lockdowns ganz schön teuer werden... Getty Images

Ein kleines Vermögen

Letztendlich beschließt sie, das französische Konsulat in Sevilla um Hilfe zu bitten, denn die Summe wird immer höher und sie hat keine Chance, ihr Auto zu bekommen:

Sie haben mir gesagt, ich soll meine Autoschlüssel schicken und sie würden es abholen und wegen der Parkplatzkosten verhandeln.

Doch dazu kommt es selbst nach mehreren Anläufen nie. Als sie am 17. Januar endlich nach Sevilla zurückkehrt. Verlangt der Flughafen 1.279 Euro für die Parkkosten, deutlich mehr als sie sich errechnet hatte:

Mit den Parkkosten und der Maut liege ich jetzt bei mehr als 1.500 Euro Schulden. Ich musste ein Darlehen aufnehmen, das ich mit monatlich 50 Euro zurückzahlen muss.

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