Die Insel sieht von weitem ganz normal aus, doch sie verbirgt ein dunkles Geheimnis

Die Insel sieht von weitem ganz normal aus, doch sie verbirgt ein dunkles Geheimnis

„Schiffsinsel“ nennen die Menschen dieses aus dem Wasser ragende Gelände, weil es von Weitem die Form eines Schlachtschiffs hat. Doch auch wenn sie aus einer gewissen Entfernung wie jede beliebige Insel aussieht, so verbirgt sie doch ein gruseliges Geheimnis...

Die Insel, um die es in diesem Video geht, befindet sich in der japanischen Region Nagasaki. Sie trägt den schönen Namen Hashima. Mit einer Länge von 480 Metern und einer Breite von 160 Metern ist Hashima eine sogenannte Phantominsel, denn bereits 1974 verlassen die letzten dort lebenden Menschen die Insel.

Du kannst sie heute noch besuchen 

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Heutzutage kann man die Insel noch bei Tagesausflügen besuchen, sie zieht jährlich viele Touristen an. Auf ihr beginnt eine spannende Spurensuche nach Überbleibseln aus der Vergangenheit, die aber auch gefährlich werden kann, denn die Insel wurde in der Vergangenheit mehrfach von Taifunen getroffen. Dadurch wurden viele der Gebäude baufällig und einsturzgefährdet. Schulen, Krankenhäuser, Einkaufszentren... Alles ist verlassen und verfällt immer mehr.

Früher Kohleabbaugebiet, dann Arbeitslager für Gefangene 

Aber wie wurde die schiffsförmige Insel überhaupt zum Zuhause hunderter Menschen? Im 19. Jahrhundert entdeckt man, dass große Mengen Kohle auf der Insel vorkommen. Dank der vielen Minen entpuppt sich die Insel zu einem wahren Schatz. Später, im zweiten Weltkrieg, dient die Insel als Arbeitslager für koreanische Gefangene.

Mit der wachsenden Bedeutung von Erdöl werden die Minen im Laufe des 20. Jahrhunderts immer unwichtiger und die Insel verliert an Bedeutung. Deshalb verlassen viele Menschen die Schiffsinsel und kehren auf die japanischen Hauptinseln zurück. Heutzutage kann man als Tourist mit einem Boot von Nagasaki aus nach Hashima fahren, um die geschichtsträchtige Insel zu entdecken. Aber Achtung: Zur schönsten Insel der Welt wird Hashima wohl nie gewählt werden!

Juliane Kretsch-Oppenhovel
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