Diese Flugbegleiterin droht der Mutter eines unruhigen Kindes mit einer Geldstrafe

Diese Flugbegleiterin droht der Mutter eines unruhigen Kindes mit einer Geldstrafe

Ein amerikanischer Reality-TV-Star postet auf Instagram ein Video, das eine Flugbegleiterin von easyJet zeigt. Diese droht einer Familie mit einer 100-Pfund-Geldstrafe, da ihr 2-jähriges Kind auf einem Sitz steht. Das Video geht viral, und die Internetnutzer machen ihrem Unmut Luft!

Zur Zeit der sozialen Netzwerke kann jeder in seiner Unwissenheit gefilmt und das Video anschließend im Internet gepostet werden. Dieses Schicksal ereilte auch eine Flugbegleiterin der Fluggesellschaft easyJet. Luisa Collins (Zissman), eine Kandidatin der Reality-TV-Show The Apprentice, postet auf ihremInstagram-Account ein Video der Flugbegleiterin, das die Gemüter der Internetnutzer scheidet.

Flugbegleiterin droht mit Strafe

In dem Video sieht man wie die Flugbegleiterin zwei Eltern erklärt, dass ihr 2-jähriger Sohn aus Sicherheitsgründen nicht auf dem Sitz stehen darf, selbst wenn sich das Flugzeug noch am Boden befindet. Als die Eltern der Aufforderung nicht nachkommen, droht die Flugbegleiterin ihnen mit einer Geldstrafe: „Wenn Sie es nicht schaffen, ihr Kind unter Kontrolle zu bringen, und daran hindern, auf die Sitze zu klettern, muss ich Ihnen eine Geldstrafe von 100 £ für die Reinigung verordnen.“

Das Video schauen mehr als 200.000 Nutzer und sie sind geteilter Meinung. Viele von ihnen verurteilen den amerikanischen Reality-TV-Star dafür, die Flugbegleiterin so vorzuführen, obwohl sie nur ihre Arbeit macht. Wiederum andere halten Luisa Zissman vor, dass wenn das Verhalten der Flugbegleiterin sie dermaßen gestört habe, sie das Video besser an easyJet hätte schicken sollen, anstatt es auf Instagram zu posten und somit eine Diskussion auszulösen, zu der die Hauptperson selber nichts beitragen kann.

Die Reaktion von EasyJet

In Folge der Tragweite des besagten Videos meldet sich auch EasyJet schnell zu Wort. In einer offiziellen Mitteilung erklärt die Fluggesellschaft, der Flugbegleiterin habe in erster Linie die Sicherheit des 2-jährigen Kindes am Herzen gelegen: „In dem Video sieht man ganz deutlich, dass sie sich vor allem um die Sicherheit des Kindes sorgt, daher besteht sie darauf, dass niemand in den Gängen stehen darf und jeder auf seinem Platz sitzen muss.“

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Alle Eltern wissen, wie anstrengend das Reisen mit Kind sein kann - deshalb sollte sich das Flugpersonal, aber auch die Mitreisenden, manchmal besser in Geduld und Verständnis üben. Mehr über den Zwischenfall mit der Flugbegleiterin seht ihr in unserem Video!

Martin Gerst
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