Emotional Support Animal: Wenn im Flugzeug auf einmal Tiere mitreisen
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Emotional Support Animal: Wenn im Flugzeug auf einmal Tiere mitreisen

Nicht nur Hunde dürfen inzwischen in der Kabine mitfliegen. Auch andere Tiere können als Emotional Support Animal eingetragen und in der Kabine befördert werden. Das hat bereits zu den drolligsten Szenerien geführt...

Normalerweise müssen Tiere im Frachtraum mitfliegen. Es gibt aber eine Ausnahme: Man kann das Tier als Emotional Support Animal, also als seelische Unterstützung, eintragen lassen. Diese Regelung gilt nur nur für Hunde, sondern Tiere aller Art.

750.000 tierische Begleiter in den USA

Allein in den USA sind laut FAZ mehr als 750.000 Tiere als seelische Unterstützung angemeldet und die Fluggesellschaft Delta Airline befördert täglich 700 Tiere in der Kabine. Man braucht dafür lediglich eine Bescheinigung vom Arzt, dass man unter Flugangst leidet und ohne sein Tier nicht reisen kann.

Während das erst einmal vorteilhaft für Leute mit Flugangst klingt, sind die Zahlen zu Zwischenfällen mit Tieren im Flugzeug aber alles andere als positiv. Delta Airline vermeldet, dass besagte Zwischenfälle seit 2016 um 86 Prozent zugenommen haben. Seit März dürfen außerdem keine Eichhörnchen, Schlangen und Truthähne mehr als Begleittiere mitfliegen.

Zwergpony als Unterstützung

Dafür wurde vor kurzem aber ein Zwergpony in einem Flieger als Begleittier befördert, so der Mirror. Bei diesem Pony soll es sich aber um ein Tier zur Führung von blinden Personen handeln. Es sei ausdrücklich kein Emotional Support Animal und die Besitzerin sei wirklich auf das Tier angewiesen, so die Zeitung weiter.

Die Kehrseite der Medaille

Aber nicht jeder Fluggast fühlt sich wohl, wenn ein Tier in der Kabine mitfliegt. Erst vor kurzem ist ein Fall bekannt geworden, bei dem ein Hund den Sitznachbarn drei Mal ins Bein gebissen hat.

Außerdem könnten auch Menschen mit einer Tierhaarallergie anwesend sein. In dem Video weiter oben haben wir das Wichtigste nochmal für euch zusammengefasst. Für alle Interessierten: Auch diese Passagiere staunen nicht schlecht, als sie sehen, was da ins Flugzeug einsteigt.

Von Sarah Kirsch

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