In Japan gibt es bald fliegende Taxis!

In Japan gibt es bald fliegende Taxis!

Japan will die Entwicklung und den Einsatz von Flugtaxis auf dem Archipel vorantreiben. Um sein Projekt zu beschleunigen, hat die Inselnation internationale Firmen wie Airbus, Boing und Uber damit beauftragt, entsprechende Vorschläge vorzulegen.

Um dem Verkehrschaos auf seinen Straßen ein Ende zu bereiten, will Japan seine Taxis und bald sämtlichen Verkehr in die Luft verlegen. „Mit fliegenden Taxis sollen Transportprobleme in entlegenen und schwer zugängigen Gebieten oder bei Rettungsaktionen nach Naturkatastrophen gelöst werden“, erklärt Shinji Tokumasu, der Wortsprecher des japanischen Ministeriums für Wirtschaft und Industrie (METI) und fügt hinzu: „Wir haben diese öffentlich-private Tafelrunde organisiert, um eine neue Industrie zu entwickeln und weiterzubringen.

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Airbus ist den anderen mit einem fliegenden Prototyp einen Schritt voraus

So hat die Inselnation jetzt mehrere große Luftfahrtkonzerne wie Airbus und Boeing und auch die Fluglinie Japan Airlines sowie den Fahrdienstanbieter Uber und Subaru aus der Automobilbranche und den Elektronikkonzern NEC zusammengebracht. Airbus ist besonders in den Bau und die Entwicklung fliegender Fahrzeuge involviert. Der Konzern hat schon einen ersten Prototyp gebaut, den CityAirbus, der bis zu vier Personen transportieren kann und dazu beitragen soll, den Verkehr in den verkehrsüberlasteten Metropolen zu entlasten. Airbus arbeitet auch an einem Projekt namens Vahana, einem Senkrechtstarter mit elektrischem Antrieb, der im Februar 2018 schon seine ersten Probeflüge hinter sich gebracht hat.

Das von Toyota unterstützte Start-up-Unternehmen Cartivator plant bis 2019 ebenfalls einen bemannten Flug mit seinem über drei Räder und vier Rotoren verfügenden, auf Drohnentechnik basierenden Vehikel. Ziel ist es, bis zu den Olympischen Spielen in Tokio von 2020 den SkyDrive herauszubringen, mit dessen Hilfe die Olympische Flamme aus der Luft angezündet werden soll. Kommerzialisiert und in Serie gebaut werden soll dieses Flugvehikel dann im ganz großen Rahmen bis 2027.

Quelle: BFM TV  

• Sophie Kausch
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