Neue Gepäckbestimmungen von Ryanair: Er sieht nicht ein mehr zu zahlen und hat eine geniale Idee

Neue Gepäckbestimmungen von Ryanair: Er sieht nicht ein mehr zu zahlen und hat eine geniale Idee

Seit die Billig-Airline Ryanair ihre allgemeinen Geschäftsbedingungen geändert hat, haben sich auch die Gepäckbestimmungen deutlich verschärft. Selbst für Kabinengepäck wie Trolleys, Rucksäcke und ein zweites Handgepäck muss jetzt bezahlt werden. Einem Ryanair-Kunden war das zu viel. Er hat eine geniale Idee gefunden, um das Problem des zweiten Handgepäckstücks zu umgehen.  

Seit dem 1. November gelten bei Ryanair neue Gepäckbestimmungen. So mancher Reisende, der bisher kostenlos ein zweites Handgepäck mit an Bord nehmen durfte, muss dieses jetzt an der Gepäckaufnahme am Flughafen aufgeben und einen Betrag von acht Euro dafür entrichten.

Der Trick mit dem Mantel

Tatsächlich hat die irische Fluggesellschaft neue Gepäckbestimmungen eingeführt. Den neuen Gepäckbestimmungen nach muss jetzt für Gepäckstücke bezahlt werden, die bisher von ihrem Gewicht und ihrer Größe her gratis mitgeführt werden konnten.

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Diese Maßnahme hat den Ryanair-Kunden missfallen und sie haben in den sozialen Netzwerken darauf reagiert. Das hat den Passagier Lee Cemino auf eine geniale Idee gebracht. Um die acht Euro für sein zweites Handgepäckstück nicht entrichten zu müssen, hat sich der 30-jährige Brite einen Gepäckmantel ausgedacht, in dem er alles unterbringen kann, was sonst in den Trolley kommt.

Er lässt sich Taschen in den Mantel nähen 

Der junge Mann hat sich von einem Änderungsschneider so viele Taschen und Fächer in einen alten Mantel nähen lassen, dass er sein gesamtes Gepäck darin unterbringen kann. Insgesamt mehr als zehn Kilo! Ausprobiert hat er seine geniale Erfindung am Flughafen von Manchester, an dem er einen Flug mit Ryanair nach Belfast genommen hat.  

Ein bisschen nervös war er schon, doch zu seiner großen Überraschung ist bei der Sicherheitskontrolle alles reibungslos verlaufen. Lee hat seinen Mantel einfach in die Ablage gelegt und ist durch die Kontrolle gekommen, ohne einen Alarm auszulösen. „Ein bisschen lächerlich vorgekommen bin ich mir schon. Doch niemand hat etwas bemerkt. Wenn du nur für ein oder zwei Tage verreist, brauchst du so für dein Gepäck nichts zu bezahlen“, kommentiert der junge Mann sichtlich stolz auf seinen Trick. Ob er wohl viele Nachahmer finden wird? Ryanair scheint das nicht zu fürchten.

• Sophie Kausch
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