Diese Stadt in Japan ist ein wahrhaftiges Paradies für Hirsche

Diese Stadt in Japan ist ein wahrhaftiges Paradies für Hirsche

Hast du schon einmal von der japanischen Stadt Nara gehört? Diese Stadt ist bekannt für ihr Kulturerbe, ihre schönen alten Tempel und Shintō-Schreine und vor allem… ihre Sikahirsche! Hunderte und Aberhunderte weiß gefleckter Sikahirsche, die frei in der Stadt herumlaufen und sich von den Passanten streicheln lassen! Das musst du gesehen haben, kommst du mit?

Nara ist eine der ältesten Städte des japanischen Archipels. Mit ihren vielen alten Tempeln, Schreinen und Ruinen gehört sie zu den Touristenattraktionen Japans und zieht jährlich mehrere hunderttausend Touristen aus aller Welt an.  

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Doch die Touristen kommen nicht nur wegen der Shintō-Tempel. Sie kommen auch wegen der unzähligen in der Stadt freiherumlaufenden Hirsche. Tatsächlich wimmelt es in dem malerischen alten Städtchen nur so von Hirschen und Hirschkühen, die vertraut herankommen und sich streicheln lassen… und vor allem Hirschkeks von den Passanten wollen!

In Japan gelten diese Sikahirsche als heilig und bis ins 17. Jahrhundert hinein wurde das Töten eines dieser heiligen Tiere noch mit dem Tode bestraft. Heute sind sie zwar nicht mehr von diesem Heiligenschein umgeben, doch sowohl die Einheimischen als auch die Touristen haben sich an sie gewöhnt, füttern und streicheln sie und machen Fotos.

Doch dürfen die Hirsche nur mit den vor Ort angebotenen und verkauften Hirschkeksen gefüttert werden, damit sie nicht krank werden!

Die Tiere haben sogar gelernt, sich zu verneigen, wie es sich in Japan zum Grüßen oder Bedanken so üblich ist...

Fred Eilig
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