Russische Angler können nicht fassen, was sie aus dem See ziehen
Russische Angler können nicht fassen, was sie aus dem See ziehen
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Russische Angler können nicht fassen, was sie aus dem See ziehen

Zwei Männer aus Moskau reisen zum Angeln in den Norden Russlands. Doch was sie dann plötzlich "am Haken" haben, verschlägt den beiden langjährigen Fischern den Atem.

Auf dem Vygozero-See in Nordrussland wollen diese zwei befreundeten Männer aus Moskau einen Fischer-Ausflug unternehmen. Während sie einen gemütlichen Tag auf dem See verbringen, beobachten sie eine Bärenmutter mit ihren zwei Jungen. Die kleine Familie macht sich auf, den See schwimmend zu überqueren.

Seltener Fang

Doch während die beiden russischen Freunde das Vorhaben noch gespannt beobachten, geht etwas gründlich schief. Ruslan Lukanin, einer der Beobachter, erzählt später der Dailymail: „Die Mutter hat ihre Kraft überschätzt und schwamm plötzlich davon. Ihre Jungen begannen sofort, unterzugehen.“

In dem Moment denken die beiden Männer nicht weiter nach: Mit ihrem Boot nähern sie sich den ertrinkenden Bärenbabys. Eines von ihnen klammert sich prompt an die Außenwand und versucht, Halt zu finden.

Halb erfroren

Sichtlich verzweifelt und in Todesangst scheint der kleine Bär die Männer anzuflehen, ihm und seinem Geschwisterchen zu helfen. Ruslan und sein Freund zögern nicht und halten dem Jungen ihr Netz hin. Mit vereinten Kräften schaffen sie es, das schwer atmende und zitternde Baby an Bord zu holen - und retten auch noch das zweite, völlig entkräftete Junge.

Auch wenn die Wildtiere normalerweise nur selten in Kontakt mit Menschen kommen, gibt es dennoch immer wieder Fälle, bei dem Bärenkinder auf menschliche Hilfe angewiesen sind.

Lebensretter in der Not

„Natürlich war es gefährlich. Aber es sind immerhin Lebewesen. Wir konnten nicht einfach wegsehen.“ Die beiden mutigen Lebensretter bringen die Tiere auf eine Insel, auf die sich zuvor schon die Bärenmutter gerettet hat.

„Sie waren zu schwach, um sich selbst auf den Beinen zu halten“, sagt Ruslan. Also bringen er und sein Freund die Babys bis in den Wald - in der Hoffnung, die Mutter würde sie dort finden und gesund pflegen.

Wer weiß, vielleicht gibt es auch für diese Retter später ein Wiedersehen mit ihren vierbeinigen Freunden.

Von Pia Karim

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