Prinz Andrew: Junge Mädchen erheben schwere Vorwürfe

Prinz Andrew: Junge Mädchen erheben schwere Vorwürfe

Während die Epstein-Affäre noch im vollen Gange ist, sieht sich Prinz Andrew schon einem neuen Skandal ausgesetzt: Mehrere junge Mädchen sind aus seiner Hilfsorganisation geflohen und erheben schwere Vorwürfe.

2019 ist kein einfaches Jahr für Queen Elizabeth. Nachdem Meghan und Harry ankündigen, dass sie Weihnachten in den USA verbringen wollen und es zu Differenzen zwischen Harry und William kommt, geht nun der Skandal um Prinz Andrew in die nächste Runde.

Im Jahr 2012 gründet Prinz Andrew eine Stiftung in Indien. Key to Freedom (Schlüssel zur Freiheit) ist ein Wohltätigkeitsprogramm zu Gunsten junger Mädchen, die dem Menschenhandel zum Opfer gefallen oder Vollwaisen sind. Ende November deckt der Telegraph einen Skandal innerhalb dieser Organisation auf.

Neue Anschuldigungen

Bei der Eröffnung von Key to Freedom verspricht Prinz Andrew einen Ort, an dem sich die jungen Frauen sicher fühlen können. Außerdem wolle die Organisation zur finanziellen Sicherung der Frauen beitragen, indem sie ihre handgemachten Kleidungsstücke im Vereinigten Königreich über Topshop verkauft.

Dem Telegraph zufolge sind etwa zehn Mädchen im Alter von 12 bis 15 Jahren aus der Organisation flohen. Geschlagen und misshandelt, berichten sie von einem Hilfsprogramm, das ihnen finanzielle Unterstützung versprach und ihr Leben letztendlich kein bisschen besser machte. Neue Anschuldigungen, die dem bereits angeschlagenen Image von Prinz Andrew weiter zusetzen.

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Missbrauchsvorwürfe

Zu Erinnerung: Der Herzog von York ist zurzeit noch in einen Fall von Kindesmissbrauch verwickelt. Im Sommer 2019 sorgt der Fall Jeffrey Epstein für einen heftigen Skandal. Letzterem wird vorgeworfen, mehrere minderjährige Mädchen missbraucht und zur Prostitution gezwungen zu haben. Jeffrey Epstein begeht im Gefängnis Selbstmord und die Vorwürfe gegen Prinz Andrew, der in die Sache verstrickt zu sein scheint, verhärten sich.

Nachdem er die Queen gebeten hat, sich nach dem desaströsen Interview im englischen Fernsehen aus der Öffentlichkeit zurückziehen zu dürfen, ist kaum zu erwarten, dass er sich um die Angelegenheiten seiner 7600 Kilometer entfernten Wohltätigkeitsorganisation kümmern wird. Mehr Informationen dazu findet ihr in unserem Video!

Martin Gerst
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