Holzsplitter! Müsli wird jetzt umgehend aus dem Handel gezogen
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Holzsplitter! Müsli wird jetzt umgehend aus dem Handel gezogen

Bei vielen Deutschen ist es sehr beliebt und bedeutet einen gelungen Start in den Tag: Das Frühstück. Während die einen gerne Nutella auf den Toast streichen und manche sogar Pasta am Morgen essen, greifen viele Deutsche regelmäßig zur Müsli-Packung. Doch Vorsicht: Eine Marke wird gerade zurückgerufen! Alle Infos dazu findest du im Video.

Wie läuft ein Rückruf eigentlich ab?

Wenn feststeht, dass bei einem Produkt in der Herstellung ein Fehler unterlaufen ist, ist es wichtig, dass die Waren so schnell wie möglich aus den Supermarktregalen und aus den Händen der Verbraucher verschwinden. Sofort wird von Experten ein Rückrufplan erarbeitet, der die einzelnen Schritte des Rückrufs detailliert regeln soll.

Die einzelnen Schritte

Firmenleitung und Handelspartner werden informiert. Wird entschieden, den Rückruf öffentlich über die Bühne gehen zu lassen, wenden Unternehmen und ihr Beraterstab aus Juristen und Marketingfachleuten sich sehr schnell an die Öffentlichkeit. Dies tun sie mithilfe von Pressemitteilungen, Anzeigen in Tageszeitungen und Service-Websites. Es werden Informationen herausgegeben, wie Kunden beispielsweise Ersatz für die defekte Ware bekommen, wohin sie sich wenden können oder ob sie den Kaufpreis erstattet bekommen.

Handelt es sich jedoch um Einzelfälle, beziehungsweise geringe Stückzahlen, wie es beispielsweise bei Luxusgütern der Fall ist, wird stattdessen im Stillen operiert: Anschreiben der Firmen an die Händler oder den Kunden direkt reichen, um die Besitzer zu warnen.

„Rückruf“ wird selten verwendet

Das Wort an sich ist weniger beliebt bei Firmen, da es einen recht negativen Beigeschmack hat. Stattdessen nutzen Firmen eher Begriffe wie „Rücknahmeaktion“, „Servicekampagne“, „Produkthinweis“ oder sogar „Kundenzufriedenheitsmaßnahme“. Grund dafür ist, dass es keine Rechtspflicht gibt, einen Rückruf auch als „Rückruf“ zu deklarieren. Wenn ein Rückruf-Management gut funktioniert, erkennt man an dem Begriff „freiwilliger Rückruf“. Das bedeutet nämlich, dass ein Betrieb Waren aus eigenem Antrieb aus dem Verkehr zieht – anders als bei etwa einem von Behörden angeordneten Vorgehen.

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Von Feline Daniel
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