Das traurige Schicksal der Schafe von der Halde

Seit acht Monaten leben drei herrenlose Schafe friedlich auf einer Halde in Sachsen-Anhalt. Für den Besitzer der Halde ist das kein Problem. Doch die zuständigen Behörden sorgen jetzt mit einer Entscheidung für Empörung!

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Klaus Feick, Anwohner von Großörner, wo die Halde liegt, ist wütend. Er hatte die drei Schafe des Öfteren beobachtet, wie sie auf der Halde herumspazierten und nach Wasser und Futter suchten. Weil er wusste, dass der Besitzer der Tiere nicht ausfindig gemacht werden konnte, hatte er den zuständigen Behörden angeboten, die Tiere einzufangen und bei sich unterzubringen.

Doch die Behörden haben sein Angebot abgelehnt. Stattdessen haben sie den Abschuss der Schafe angeordnet. Da die Halde direkt an der Schnellstasse B 180 gelegen ist, befürchten sie, dass die Tiere auf die Strasse laufen und dadurch einen Unfall verursachen könnten.

Unverständnis und Wut

Die Tiere leben seit Sommer vergangenen Jahres auf der Halde. Bislang ohne Probleme. Dass die drei Schafe nun von einem Jäger erschossen werden, um Autofahrer auf der Schnellstraße zu schützen, ist für Klaus Feick unverständlich: „Soweit hätte es nicht kommen müssen!“