Das geschieht mit der Costa Concordia nach ihrem Untergang vor sieben Jahren

Das geschieht mit der Costa Concordia nach ihrem Untergang vor sieben Jahren

36 Tote und hunderte Verletzte: So traurig endet ein sehr großes Schiffsunglück vor einigen Jahren. Die Costa Concordia, das riesige Passagierschiff ging 2012 unter. Jetzt tauchen Fotos aus dem Schiffsinneren auf, die einen nur schaudern lassen! 

Diese Tragödie ist 2012 wochenlang in den Medien und macht riesige Schlagzeilen. Ein Kreuzfahrtschiff der Costa Concordia sinkt vor der italienischen Küste Giglio, nachdem es mit einer Klippe kollidiert, die den Rumpf des Schiffs auf 70 Metern aufreißt. An Bord des Schiffes befinden sich 4.229 Personen und 36 von ihnen müssen ihr Leben bei diesem Unglück lassen.

Klage gegen Kapitän 

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Viele fordern daraufhin, dass der Kapitän Francesco Schettino angeklagt werden soll. Schettino, der die Katastrophe zu verantworten hat, rettet sich schnell auf eines der Rettungsboote. Dem Gericht will er weismachen, dass er auf das Boot gefallen sei und eigentlich hätte an Bord bleiben wollen. 2015, drei Jahre nach der Havarie, wird Schettino wegen Schiffbruchs, fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung zu einer Gefängnisstrafe von 16 Jahren verurteilt, wie der Tagesspiegel berichtet.

Erst 2014 gelingt es, das Kreuzfahrtschiff aufzurichten und zu bergen. Bis 2017 liegt die Costa Concordia in einer Werft, wo auch Fotos des Schiffsinneren gemacht werden, die ihr euch im Video oben anschauen könnt. Es wirkt wie ein Geisterschiff, dass von den Wassermassen verschlungen wieder ausgespuckt wurde.

Inzwischen ist der 290 Meter lange und 36 Meter breite Riese ausgeweidet, zersägt, zerlegt, eingeschmolzen und verschrottet worden und allen Beteiligten des Schiffsunglücks bleibt nur noch die schreckliche Erinnerung an den Tag, an dem die Kreuzfahrt zum Alptraum wurde.

Sarah Kirsch
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