Abdominoplastik: Alles Wissenswerte zum Thema Bauchstraffung
Abdominoplastik: Alles Wissenswerte zum Thema Bauchstraffung
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Abdominoplastik: Alles Wissenswerte zum Thema Bauchstraffung

Eine Straffung der Bauchdecke oder eine Abdominoplastik ist ein Eingriff, der gut überlegt sein will. Wir haben die wichtigsten Informationen rund um den Eingriff für euch zusammengestellt.

Was ist eine Bauchstraffung?

Die Bauchstraffung kommt dann zum Einsatz, wenn sich nach einem großen Gewichtsverlust oder einer Fettabsaugung die überdehnte Bauchdecke nicht mehr ausreichend zurückbilden kann und Haut und Unterhautfettgewebe schlaff über der Leistengegend hängen.

Beim Eingriff werden überschüssige, erschlaffte Hautlappen entfernt und die Haut wird straff an das Bindegewebe angelegt. Mit einer ergänzenden Fettabsaugung können zusätzlich verbliebene Fettpolster entfernt werden.

Preis einer Bauchstraffung

Der Gesamtpreis beträgt bei einer Bauchdeckenstraffung zwischen 3000 und 5000 Euro, je nachdem wo und bei wem du sie durchführen lässt. In dem Tarif sind die Kosten für die Operation wie auch die Anästhesiekosten, der Krankenhausaufenthalt und die Kontrolle während dem Jahr inbegriffen.

Wann zahlt die Sozialversicherung die Bauchstraffung?

Die Bauchstraffung wird von der Sozialversicherung übernommen, wenn die Bauchdecke des Patienten die Schamgegend ganz oder zu einem großen Teil bedeckt und wenn der Patient eine Magenresektion hatte oder eine Magenbandoperation, die aufgrund von Fettleibigkeit durchgeführt werden musste und nach der man mehr 30 Kilo verloren hat.

Die Bauchstraffung kann auch nach mehreren Schwangerschaften angegangen werden, nach denen es auch sein kann, dass die überschüssige Bauchdecke die Schamgegend bedeckt. Dann müsst ihr ein Formular ausfüllen und in ärztliche Beratung gehen.

Bauchdeckenstraffung: Der Eingriff

Die Bauchdeckenstraffung besteht darin, überschüssiges Fett und Haut zu entfernen und die Muskelabsenkung zu korrigieren. Sie kann mit einer Fettabsaugung kombiniert werden, wenn zu viel Fett präsent und störend ist, um die Bauchhaut zu straffen. Der Krankenhausaufenthalt dauert zwischen 48 und 72 Stunden und der Eingriff durchschnittlich zwischen zwei und drei Stunden.

Der Eingriff tut nicht sehr stark weh, kann aber behindernd sein, vor allem weil man danach mehrere Tage halb liegen muss, damit sich die Haut nicht spannt und die Narbe in Ruhe heilen kann.

Für 3-4 Wochen ist das Tragen eines Miederhöschens unumgänglich, sowie eine Schmerzbehandlung durch Tabletten oder Spritzen.

Ergebnisse einer Bauchstraffung

Die Ergebnisse der Bauchstraffung sind direkt nach dem Eingriff sichtbar, selbst wenn Verband und halb sitzende Position den Blick erschweren. Ihr werdet euch nach der OP in eurem Körper besser fühlen.

Im Laufe der Wochen werdet ihr eure neue Erscheinung immer mehr wertschätzen, selbst wenn es durch die Narbe noch etwas angeschwollen ist. Die Schwellung ist nach zwei bis drei Monaten weg und ihr könnt kleinere Größen tragen als vorher.

Nach spätestens einem Jahr ist das Ergebnis der Bauchstraffung definitiv sichtbar: Die Haut ist wieder komplett verschlossen und die Narbe stört nicht mehr. Allerdings können ab und zu Taubheitsgefühle aufkommen.

Nebenwirkungen einer Bauchstraffung

Wie auch bei vielen anderen chirurgischen Eingriffen, ist auch bei der Bauchstraffung ein Risiko dabei. Vor allem das Venenentzündungsrisiko hoch, dem kann mit dem Tragen von Stützstrümpfen vorgebeugt werden.

Auch die Narbe muss gut beobachtet werden, denn eine Infektion soll vermieden werden, genauso wie ein Hematom auf der Haut, das sonst lokal oder mit einer zusätzlichen Operation behandelt werden müsste.

Von Carina Levent
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