Augengesundheit: Wie falsch genutzte Wimperntusche zu Bindehautentzündungen führen kann

Für manche gehört sie morgens dazu wie eine warme Dusche und ein ausgiebiges Frühstück: eine Make-up-Routine, die dank des Einsatzes von Mascara einen betörenden Augenaufschlag zaubert. Wer das Beautyprodukt falsch benutzt, spielt allerdings mit seiner Augengesundheit.

Wimperntusche scheint im Gegensatz zu anderen Kosmetikartikeln, wie z. B. Nagellack, recht harmlos zu sein. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass auch Mascara bei falscher Anwendung unangenehme Folgen für die Augengesundheit haben kann.

Mascara: Oft nur sechs Monate haltbar

Wer kennt es nicht? Badezimmer, die so viele Beautyprodukte beherbergen wie ganze Abteilungen aus dem Drogeriemarkt und Menschen, die verzweifelt den Überblick über das Schminktäschchen verloren haben.

Dabei ist es wichtig, das Make-up ganz besonders im Auge zu behalten: Mascara zum Beispiel ist nach dem Öffnen meist nur sechs Monate haltbar. Wer danach noch versucht, den perfekten Augenaufschlag zu erzielen, riskiert eine Augen- oder Bindehautentzündung (auch Wimpernverlängerungen sind übrigens nicht ganz ungefährlich).

Wer unsicher ist, sollte medizinischen Rat einholen

Die Bürste, mit der die Wimperntusche (die auch für andere Krankheiten verantwortlich sein kann, seht euch dazu einfach das Video an) aufgetragen wird, kommt in den meisten Fällen in Kontakt mit unserer Augenflüssigkeit. Diese enthält Bakterien, die sich dann in der Flasche fleißig vermehren können.

Im schlimmsten Fall kann die Weiterbenutzung nach dem Haltbarkeitsdatum dann zu einer Bindehaut- oder Augenentzündung führen. Solltet ihr das Gefühl haben, dass etwas mit euren Augen nicht in Ordnung ist (das kann z. B. der Fall sein, wenn sie oft jucken), solltet ihr auf jeden Fall einen Experten oder eine Expertin aufsuchen. Bleibt das geschädigte Auge unbehandelt, kann es zu dauerhaften Schäden kommen.

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