Haarausfall im Herbst: Das sind die Gründe

Haarausfall im Herbst: Das sind die Gründe

Bei Herbstbeginn stellen wir jedes Jahr aufs Neue fest: Wir verlieren unsere Haare - genau wie die Bäume ihre Blätter. Was steckt dahinter? Kann man etwas dagegen tun? Wir liefern euch die Antworten.

Einigen fallen die Haare büschelweise aus, andere bemerken es kaum. Doch es ist erwiesen: Im Herbst verlieren wir eine große Menge an Haaren.

Warum?

In dieser Jahreszeit Haare zu verlieren, ist normal. Während uns in anderen Jahreszeiten pro Tag 25 – 60 Haare ausfallen, sind es im Herbst bis zu 100! Aber verfallt nicht in Panik, wenn eure Bürste nach dem Kämmen voller Haare ist. Der Jahreswechsel ist nicht einfach für unsere Mähne. Während der Sommermonate aktivieren die Sonnenstrahlen unser Haarwachstum. Wenn das schöne Wetter dann vorbei ist,  treten die sogenannten Haarfollikel in eine Ruhephase ein. Sie werden nicht mehr stimuliert – deswegen fallen die Haare aus.

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Wann müsst ihr euch Sorgen machen?

Auch wenn der Haarausfall also normal ist, sollte er nicht länger als sechs Wochen andauern. Tut er es doch, ist ein Besuch beim Hautarzt angesagt. Es könnte nämlich sein, dass ihr unter Eisenmangel leidet oder hormonelle Probleme sowie eine starke Stressphase Ursache des Haarausfalls sind.

Was könnt ihr gegen den Haarausfall tun?

Im Herbst wird es Zeit, eure Haare zu verwöhnen. Verwendet nach dem Waschen eine pflegende Haarkur oder Spülung. Damit wird auch das Kämmen leichter – seid dabei auf keinen Fall zu ruppig. Noch ein Tipp: Tragt eure Haare in dieser Jahreszeit lieber offen. Messy buns sind für diese Jahreszeit eher nicht geeignet!  

Was wir nicht vergessen dürfen: Die Gesundheit unserer Haare hängt stark von unserer Ernährung ab. Um den Haaren den Jahreszeitenwechsel leichter zu machen, empfehlen viele Hautärzte, für mindestens drei Monate eine Kur mit Nahrungsergänzungsmitteln durchzuführen. Das verleiht eurem Haar neue Power – und wenn der Winter kommt, habt ihr eure Traummähne bald wieder!

• Sophie Kausch
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