Leidest du auch unter "Maskne"? So bekommst du die unbeliebte Nebenwirkung des alltäglichen Maskentragens in den Griff

Nur für den Fall, dass du dir nicht genug Sorgen machst.. Auch die maskenbedingte Akne (kurz: Maskne) macht vielen Menschen zu schaffen. Hier erklären wir dir, was die Ursache ist und wie du sie in den Griff bekommst.

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Vielleicht hast du es auch bemerkt?Eine Zunahme von Hautunreinheiten in den Bereichen deines Teints, dort wo er von der Maske bedeckt wird. Es spielt keine Rolle, ob du jemand bist, der regelmäßig Akne-Ausbrüche bekommt oder ob du sonst eine nahezu makellose Haut hast: Eine Maskenakne ist eine unglückliche Nebenwirkung des täglichen Maskentragens, dem wir alle Folge leisten müssen, um die Übertragung von Covid-19 zu verlangsamen.

Feuchtigkeit und Bakterien werden im Inneren der Maske "eingeschloßen"

Genau wie bei normaler Akne gibt es mehrere Dinge, die Maskenakne verursachen können: Nicht oft genug waschen, mit aggressiven Reinigungsprodukten waschen, die Maske selbst oder ihre Materialien oder wie oft du sie tragen musst. Masken helfen uns dabei, Speichel und andere Tröpfchen – die beim Atmen, Sprechen, Husten oder Niesen abgesondert werden – davon abzuhalten, in die Luft zu gelangen und möglicherweise Covid-19 (oder andere Krankheiten) zu übertragen.

Das ist, was wir wollen, aber das bedeutet im Umkehrschluss, dass sie Feuchtigkeit und Bakterien auch im Inneren der Maske "einschließen" und so unsere Haut damit in Berührung bringen. Dylan Mustapich, Kosmetikerin bei Face Haus in New York City erklärt gegenüber dem Magazin WIRED:

Diese Masken bilden eine Versiegelung, die das Entweichen von Feuchtigkeit verhindert, was zu einer feuchten Umgebung führt, in der Akne verursachende Bakterien gedeihen können.

Die zertifizierte Dermatologin Meghan Feely vergleicht es mit Akne, mit der Sportler oft zu kämpfen haben:

Sportler, die einen Helm tragen, können Akne-artige Ausbrüche entwickeln, da Schmutz, Öl und Schweiß in ihren Poren eingeschlossen sind und der Helm eine Umgebung schafft, die dem Wachstum von Bakterien förderlich ist.

Wenn du deine Maske nicht wächst, dringen diese Bakterien tiefer in deine Haut ein. Andererseits kann das Waschen auch zu Ausbrüchen führen. Denn deine Haut kann auf das verwendete Waschmittel reagieren. Probiere also am besten ein sanftes, parfümfreies Waschmittel aus, um zu sehen, ob das hilft.

Je nach Budget gibt es verschiedene Lösungen

Investiere auch in ein paar Masken, die du zwischendrin austauschen und häufig waschen kannst. Optimalerweise solltest du sie nach jedem Gebrauch waschen, wenn du sie über einen längeren Zeitraum trägst. Masken aus 100 Prozent Baumwolle sind der beste Weg, da es sich um ein atmungsaktives Gewebe handelt, das sich leicht waschen lässt.

Katie Jae, eine lizenzierte medizinische Kosmetikerin in Texas, bevorzugt Einwegmasken, aber das kann sowohl dein Budget als auch die Umwelt belasten, wenn du sie jeden Tag trägst. Sie schlägt vor, auch wenn du eine Einwegmaske trägst, nicht den ganzen Tag dieselbe Maske zu tragen:

Es ist eine gute Idee, die Maske im Laufe des Tages zu wechseln, damit die Bakterien, die sich gebildet haben, keine Chance haben, weiter zu wachsen und die Haut zu zerstören.

Auch Produkte und deine Kosmetikerin können helfen

Wenn du normalerweise Make-up aufträgst, vermeide es, dieses in den Bereichen aufzutragen, die die Maske bedeckt. Halte dein Gesicht sauber und mit Feuchtigkeit versorgt und peele nicht zu viel. Die Leute denken oft, dass sie Akne austrocknen müssen, aber das Austrocknen deiner Haut kann tatsächlich zu noch mehr Ausbrüchen führen. So ergänzt Jae:

Auch wenn Sie fettige Haut haben, ist es wichtig, Ihre Hautbarriere intakt zu halten. Mit Feuchtigkeit versorgte Haut beugt Wundscheuern oder Hautausschlägen vor.

Wasche dein Gesicht, bevor du dir eine Maske aufsetzt und nachdem du sie abgenommen hast. Jae sagt außerdem:

Verwenden Sie sanft schäumende Reinigungsmittel, die Öle effizient entfernen. Wenn Sie zu Akne neigen oder extrem fettige Haut haben, verwenden Sie ein Gesichtswasser mit Salicylsäure, damit überschüssiges Öl und abgestorbene Haut entfernt werden können, was dazu beitragen kann, verstopfte Poren oder Pickel zu vermeiden. Profi-Tipp: Der Kauf eines Hochfrequenzgeräts ist eine großartige Möglichkeit, Bakterien abzutöten, Entzündungen der Haut zu reduzieren und Hautempfindlichkeiten zu beruhigen.

Wenn du es dir leisten kannst, gehe zu einem Dermatologen oder vereinbare einen virtuellen Beratungstermin mit einer Kosmetikerin, um die für deine Haut am besten geeigneten Produkte zu besprechen. Möglicherweise solltest du erstmal ein paar Produkte ausprobieren, bevor du den richtigen Behandlungsplan findest. Diese Produkte können helfen, Entzündungen zu reduzieren und die Lebensdauer dieser lästigen Pickel zu verkürzen.

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