Turnschuhe statt High Heels: Unfassbar in welchem Beruf diese Frau hohe Schuhe tragen muss

Turnschuhe statt High Heels: Unfassbar in welchem Beruf diese Frau hohe Schuhe tragen muss

Jede Frau kennt die Fußschmerzen, die das Tragen von High Heels verursacht. Aber was tun, wenn sie einem vom Arbeitgeber vorgeschrieben werden? Jetzt begehren Frauen auf, denn die gesundheitlichen Probleme häufen sich nach jahrelangem Tragen von hohen Schuhen...

Die #KuToo-Bewegung nimmt in Japan immer größere Ausmaße an und könnte möglicherweise auch in anderen Ländern Fuß fassen, da sie ein allgemeines Problem anprangert: Die Forderung, dass Frauen bei der Arbeit Absätze tragen müssen.

Vorschriften am Arbeitsplatz

Es lässt sich nicht abstreiten, dass es unangenehm ist, den ganzen Tag in hohen Schuhen zu verbringen. Es ist auch nicht sehr praktisch, denn man muss mehr laufen. Und es ist auch nicht immer stabil, je nachdem, wo man lang läuft. Und gesundheitliche Probleme sind nicht auszudenken: Blasen an den Füßen sind dabei noch das kleinere Übel, denn viele Frauen klagen über starke Rückenschmerzen neben den Fuß- und Gelenkschmerzen.

Dennoch verlangen viele Berufe, dass Frauen auch in unangemessenen Situationen High Heels tragen. Wie zum Beispiel Stewardessen. Aber sie sind nicht die einzigen Frauen, die von diesen Vorschriften betroffen sind. 

Darüber hinaus kann in Japan das Tragen von Absätzen in einigen Unternehmen eine Verpflichtung darstellen. Die Chefs haben das Recht, ihren Mitarbeiterinnen vorzuschreiben, dass sie hohe Schuhe tragen sollen. Bei der Arbeitssuche, aber auch in allen möglichen Büroberufen ist es für die Frauen fast unmöglich, dieser Vorschrift zu entkommen.

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19.000 Unterschriften

Aus diesem Grund entscheiden sich viele Japanerinnen für das Recht zu kämpfen, endlich ihr Outfit selbst zu wählen. Dafür haben sie eine Petition beim Gesundheits- sowie Arbeitsministerium eingereicht. Die Frauen vereinen sich unter dem Hashtag #KuToo (ein Wortspiel zwischen dem japanischen Wort "kutsu", das Schuh bedeutet, und "kustuu" Schmerz) über die sozialen Medien und haben inzwischen bereits über 19.000 Unterschriften gesammelt. 

Die Initiative zu dieser Bewegung kommt von Yumi Ishikaqa (32), einer japanischen Autorin und Schauspielerin, die selbst in einem Bestattungsunternehmen High Heels tragen musste, wie Heute berichtet. 

Maximilian Vogel
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