Geburt im Krankenhaus und Klinik: Vorteile, Nachteile, Alternativen

Geburt im Krankenhaus und Klinik: Vorteile, Nachteile, Alternativen

Du bist schwanger, hast noch keine Entbindungsstation gewählt und zögerst bei der Entscheidung? OhMyMag hilft dir weiter und zählt alle Vor- und Nachteile bei einer Geburt im Krankenhaus auf! 

Im Krankenhaus entbinden

Es gibt viele Vorurteile bei einer Geburt im Krankenhaus. Dort ist das Personal medizinisch ausgestattet, was im Falle eines Problems sehr beruhigend ist. Wenn es sich um deine erste Geburt handelt, steht dir ein ausgebildetes Team mit Rat und Tat beiseite.

Außerdem werden die Vor- und die Nachbehandlung zu 100% von der Sozialversicherung und von eurer Krankenkasse übernommen. 

Du kannst ruhig mehrere Entbindungsstationen besuchen, um dich für die zu entscheiden, die dir am meisten zusagt. Schließlich soll die Geburt deines Kindes in guter Erinnerung bleiben! Stelle alle Fragen, die dir in den Kopf kommen. So können böse Überraschungen vermieden werden. Auch bei Entbindungsstationen gilt: Wer zuerst kommt, malt zuerst. Entscheide also schnell!

Nachteile einer Entbindung im Krankenhaus 

Es gibt nicht viele Nachteile. Das größte Manko wäre wohl, dass es nicht ganz so heimisch und gemütlich ist, vor allem in größeren Krankenhäusern. Es gibt kaum Einzelzimmer, was so manch frischgebackene Mama stören könnte, die vielleicht lieber Ruhe und Intimität mit ihrem Kleinen hätte.

Sollte es nicht zu irgendwelchen Komplikationen gekommen sein, ist der Krankenhausaufenthalt sehr kurz (zwischen 48 Stunden und 3 Tagen im Durchschnitt). Das heißt, du bist schnell wieder zuhause! Die Krankenhäuser können dir auch nicht versichern, dass die Geburtshelferin, die dich während der Schwangerschaft begleitet hat, auch am Tag der Geburt da ist.

Aber keine Sorge, das Team vor Ort ist kompetent und stellen eine gute Betreuung dar, selbst wenn sie dich nur von den Akten kennen.

Alternativen zur Geburt im Krankenhaus

Immer mehr Mütter wählen den Luxus einer Privatklinik. Dort sind die Begebenheiten kleiner gehalten und familiärer. Die Behandlungsmethoden können verlockend wirken: Wassergeburt, Hypnose-Geburt, eine Geburt mit Musik usw.. 

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Vorsicht, die Rechnung könnte am Ende ganz schön teuer aussehen! Informiere dich im Vorhinein bei deiner Krankenkasse über den Anteil an Kosten, den sie übernehmen.

Manche Eltern beschließen, sich in das Abenteuer Hausgeburt zu stürzen. Vor allem unter Medizinern, aber auch sonst ist es ein sehr umstrittenes Thema und ist nicht zu empfehlen, vor allem nicht bei Risikoschwangerschaften. Wenn du außerdem eine Regionalanästhesie wünschst, ist es mehr als wichtig ein medizinisches Team beiseite zu haben und das ist zuhause nicht gegeben.

 

 

Carina Levent
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