Schock-Diagnose für junges Paar: Hinter Schwangerschaft versteckt sich etwas Tieftrauriges

Schock-Diagnose für junges Paar: Hinter Schwangerschaft versteckt sich etwas Tieftrauriges

Ein Paar aus Großbritannien freut sich nach der Nachricht einer überraschenden Schwangerschaft auf das gemeinsame Baby - doch statt eines Kindes wächst im Bauch der jungen Frau etwas ganz anderes heran...

Grace Baker-Padden und ihr Freund Joe Cowling freuen sich auf ihr gemeinsames Baby, doch die Diagnose, die sie stattdessen bekommen, wirft das Leben der vermeintlichen werdenden Mutter völlig aus der Bahn.

Positiver Schwangerschaftstest und Symptome

Nach morgendlicher Übelkeit, mehreren positiven Schwangerschaftstests und einer immer größer werdenden Wölbung des Bauches ist sich Grace Baker-Padden sicher: Sie ist schwanger - und das überraschenderweise trotz Einnahme der Pille.

Das Paar freut sich auf das Baby, spricht über Namen und teilt Freunden und Familie die vermeintlich frohe Botschaft mit. Dann findet Grace jedoch Blutflecken und weil sie eine Fehlgeburt befürchtet, wendet sie sich an ihren Arzt. Dort erwartet das junge Paar eine Schock-Diagnose.

Schock-Diagnose: Leider kein Baby

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Denn was sich drei Monate lang wie eine Schwangerschaft geäußert hat, ist in Wirklichkeit ein Tumor, wie die beiden nach der Untersuchung erfahren. Dem Sunday Mirror gegenüber äußert sich die 23-Jährige dazu:

"Von der Planung dieser aufregenden neuen Zukunft als Familie bis hin zu plötzlich keinem Baby und meiner gesundheitlichen Gefahr war es furchtbar [...]."

Die Vorfreude über das Baby weicht nun der großen Sorge um ihre eigene Gesundheit. Zwei Tage später wird die Gewebewucherung entfernt und festgestellt, dass der Krebs tatsächlich bösartig war. Es folgt eine sechsmonatige Chemotherapie. Ein Jahr muss Grace nun mindestens warten, um ihre Hormone wieder in Einklang zu bringen, bis sie erneut schwanger werden darf. Laut Ärzten besteht eine 15-prozentige Chance, dass sich bei der jungen Frau wieder eine Blasenmole entwickelt.

Blasenmolen: Bei Frauen unter 17 und über 35 Jahren

Bei einer sogenannten Blasenmole versucht das Sperma ein leeres Ei zu befruchten, also ein Ei ohne DNA. Obwohl es zu keiner Empfängnis gekommen ist, wachsen die Zellen weiter und bilden eine Gewebemasse, die vollständig aus Plazentazellen besteht. Am häufigsten kommen Blasenmolen bei Frauen unter 17 und über 35 Jahren vor. In den USA treten sie bei ungefähr einer von 2.000 Schwangerschaften auf, in Südostasien oder China ist das Auftreten einer Blasenmole etwa zwanzig Mal so häufig wie in den USA oder in Europa. 

Maximilian Vogel
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