Um dem gegnerischen Verein zu höhnen: Fußball-Fans quälen Schwein fast zu Tode

Um dem gegnerischen Verein zu höhnen: Fußball-Fans quälen Schwein fast zu Tode

Ein wehrloses Schwein wird von Fußballfans auf bestialische Weise misshandelt und malträtiert. Und das alles, um Fans des gegnerischen Vereins einen Streich zu spielen. Wie konnte es soweit kommen?

Tierquälerei im Fußball ist ein seltenes Phänomen, kommt aber dennoch vor - wie 2018 in Russland. Wie das Schwein Babe erlebt das misshandelte Tier ein schreckliches Schicksal: Es wird misshandelt und fast getötet und das alles und das alles für einen geschmacklosen Scherz!

Gequältes Schwein

Die Polizei findet ein völlig erschöpftes Schwein am Fußballplatz in Mannheim. Es ist dehydriert und so müde, dass es nicht einmal mehr aufstehen kann. Sofort wird es ins Tierheim gebracht, berichtet die Tierrettung Tierheim Frankenthal auf Facebook.

Von den Tierschützern, die das Schwein intensiv pflegen, um es am Leben zu erhalten, erhält es den Spitznamen Lotta. Am 31. August, heißt es auf Facebook, dass Lotta nach wie vor ums Überleben kämpft. Erst am Sonntag können die Pfleger Entwarnung geben: Lotta geht es endlich wieder gut!

Lotta wir geben Entwarnung : Es geht ihr gut, sie frisst, steht und erkundet nun unser Tierheim, ergo ihr Zustand ist...

Posted by Tierheim Frankenthal on Sunday, September 1, 2019

Lotta hat Schreckliches miterleben müssen! Die Ohrmarke des Schweins wurde ihr offensichtlich entfernt, es wurde gequält und misshandelt und mit Fußball-Parolen beschmiert - ist ein Tierleben es wert aufs Spiel gesetzt zu werden, um dem gegnerischen Fußballverein einen Streich zu spielen?

Fußball-Fans

Am Samstag findet das Fußball-Spiel der 3. Liga zwischen FC Kaiserlautern und SV Waldhof Mannheim statt. Es liegt nahe, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Spiel und dem misshandelten Tier gibt, da es mit Fußballparolen beschmiert ist.

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Nun fahndet die Polizei nach dem Täter oder den Tätern. Wer die Tat begangen hat, ist noch immer unklar und die Polizei bittet um Hinweise aus der Zivilbevölkerung. Das liegt vor allem auch im Interesse der Steuerzahler, wie es auf Facebook heißt:

Wir bekommen viele Anfragen nach Patenschaften und Spenden .... und sagen hier schonmal ❤️Dank dafür ... JA! spendet .... denn, wenn sich kein Täter ermitteln lässt , werden alle anfallenden Kosten von der Kommune übernommen werden müssen, somit von uns allen - den Steuerzahlern.

Im Video weiter oben könnt ihr Bilder von Lotta sehen, als es von den Tierschützern in seinem desolaten Zustand gefunden wird.

Sarah Kirsch
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