Nachts allein unterwegs: So kommt ihr sicher nach Hause

Frauen fühlen sich in einigen Situationen unwohl, besonders aber, wenn sie abends oder nachts alleine unterwegs sind. Doch mit diesen Tipps kommt ihr gut zu Hause an.

Egal ob dunkle Gassen, leere Parkhäuser oder verlassene Ecken: Was tagsüber schon nicht angenehm ist, kann für Frauen nachts wirklich gefährlich werden. Das wissen viele und fühlen sich dementsprechend unwohl, wenn sie spät abends noch unterwegs sind. Deswegen gibt es mittlerweile einige Initiativen, die Frauen dabei helfen, sicher nach Hause zu kommen. Sie können sich mit einigen Tipps aber auch gut selbst schützen, wenn sie das möchten.

Fahrdienste und Apps

Schon seit Mitte der 1980er-Jahre gibt es sogenannte Frauentaxis oder Nachttaxis für Frauen, die extra ins Leben gerufen worden sind, um – wie der Name schon sagt –, Frauen nachts sicher nach Hause zu bringen. Bis heute bieten vielen Taxiunternehmen diesen Service an, der nicht nur sicher, sondern auch günstig ist, weil die Frauen nicht den vollen Preis für die Fahrt zahlen müssen. So kann es sich jede leisten, gut nach Hause zu kommen.

Wer keinen weiten Weg hat oder doch lieber die letzten Meter von der Haltestelle bis nach Hause laufen möchte, sollte seine Freunde oder Familie anrufen, die einen zumindest so bis zur Haustür begleiten. Sollte etwas passieren, können sie gleich die Polizei verständigen und den genauen Standort durchgeben. Noch besser sind Apps wie WayGuard oder KommGutHeim, bei denen man ausgewählte Kontakte auswählen kann, die in einer Notlage durch einen Notfall-Button verständigt werden.

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Das Frauentaxi bringt Frauen nachts sicher nach Hause Andrea Piacquadio@Pexels

Wachsam bleiben und laut um Hilfe rufen

Sind Frauen doch einmal ganz auf sich allein gestellt, empfiehlt es sich, wachsam zu bleiben und sich nicht von lauter Musik aus den Kopfhörern oder dem Handy ablenken zu lassen. So ist man gewappnet und kann im Notfall schnell um Hilfe bitten oder die Straßenseite wechseln. Und auch wenn es eine zeitsparende, aber eher unsichere Abkürzung gibt, sollte man diese besser vermeiden und sich auf dem längeren, beleuchteten Weg halten.

Im Worst-case ist es wichtig, besonders viel Lärm zu machen und die ganze Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Nur so kann der Angreifer bestenfalls von einem loslassen oder Passanten und andere Menschen können schnellstmöglich zur Hilfe eilen. Auch wenn das alles keine dauerhaften Lösungen sind und sich eigentlich gesellschaftlich etwas ändern müssten, ist es momentan doch gut zu wissen, dass man sich als Frau auf verschiedene Angebote und Selbsthilfe verlassen kann.

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