Joggen für die Umwelt: Mit dem Lauf-Trend Plogging rettest du den Planeten

Schon einmal von Plogging gehört? Diese neue Sportart kommt aus den skandinavischen Ländern, ist aber auch bereits in deutschen Städten auf dem Vormarsch. Erfahre mehr über diesen Sport, bei dem du deiner Fitness und der Umwelt etwas Gutes tust.

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Du verstehst den Sinn von Joggen nicht? Du bist es leid, minutenlang ziellos durch die Gegend zu rennen? Vielleicht ist Plogging etwas für dich. Der Begriff ist eine Mischung aus den Wörtern plocka upp (auf Schwedisch: aufsammeln) und Joggen.

Plogging als Pärchen  Westend61@Getty Images

Plogging: Joggen und Müll aufsammeln

Dementsprechend besteht die neue Sportart daraus, beim Jogging Abfall am Straßenrand oder auf dem Gehweg einzusammeln und in einem Müllbeutel bei dir zu tragen.

Plogging ist eine Art Intervalltraining, das die Fettverbrennung ankurbelt, da das Lauftraining immer wieder durch kurze Pausen unterbrochen wird, in denen du dich bückst um Müll aufzuheben, um dann wieder weiterzulaufen.

Wenn du, um den Müll aufzuheben, deinen Rücken gerade nach unten beugst und eine Kniebeuge machst, um Schenkel und Gesäß zu bearbeiten, erreichst du ein Maximum an Training.

Zudem wird der Müll mit jedem neuen Abfallstück schwerer - dadurch trainierst du dein Herz-Kreislaufsystem und deine Arme gleich mit. Klingt irgendwie genial!

Ein Sport-Trend aus Liebe zur Umwelt

Dieser Trend, der ursprünglich aus Schweden stammt, ist mit einem erweiterten Umweltbewusstsein verbunden: Es gibt viel zu viel Plastik in den Ozeanen und in der Natur.

Also kämpft jeder nach seinem Möglichkeiten dagegen an. In diesem Fall mit Plogging - also einem Sport der nicht nur deinem Körper sondern auch dem Planeten zu Gute kommt.

Falls du interessiert bist: Es bilden sich in Deutschland bereits Plogging-Gruppen. Eine Übersicht findest du auf dieser interaktiven Plogging-Karte. Viel Spaß beim Ausprobieren!