Sophie Turner (GoT): So kämpft sie für das Recht auf Abtreibung

Sophie Turner (GoT): So kämpft sie für das Recht auf Abtreibung

Die Schauspielerin Sophie Turner setzt sich wie viele andere für das Recht der Frauen auf Abtreibung ein - und zwar eine besonders wirkungsvolle Weise.

Seit mehreren Monaten werden in vielen amerikanischen Staaten immer strengere Gesetze gegen die Abtreibung eingeführt. Vier Staaten verbieten eine Abtreibung, sobald der Herzschlag des Fötus wahrnehmbar ist (also um die 6. Woche herum, wo viele Frauen noch gar nicht wissen, dass sie schwanger sind). In Alabama verabschiedet man sogar ein Gesetz, das die Abtreibung im Falle einer Vergewaltigung oder Inzest verbietet.

Als Folge dessen entscheiden sich die Frauen zu handeln. Und auch jene mit dem größten Einfluss - die Stars - sind mit von der Partie. Die Schauspielerin Alyssa Milano beschließt, in den Sexstreik zu treten, während die Moderatorin Busy Philipps die Bewegung #YouKnowMe ins Leben ruft, um die Tabus rund ums Thema Abtreibung aufzuheben. Schnell bekommt sie auch Unterstützung von der Schauspielerin Milla Jovovich.

Die Stars engagieren sich 

Auch der GoT-Star Sophie Turner nimmt eine starke Position gegen die Abtreibungsverbote ein und beschließt, nicht mehr in den entsprechenden Staaten zu drehen. Dies gibt sie im Rahmen eines Interviews mit SkyNews zum Erscheinen des neuen Films X-Men: Dark Phoenix bekannt.

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„Ich hab's meinem Agenten noch nicht gesagt. Er wird sagen: ‚Was? Du kannst nicht mehr in diesen Staaten arbeiten‘", scherzt sie im Fernsehen (siehe Video). Als der Journalist sie darauf hinweist, dass die Serie, mit der sie berühmt wurde, in Nordirland gedreht wurde, wo Abtreibung bis Januar 2019 auch noch verboten war, antwortet die Schauspielerin: „Zum Glück geht's ja jetzt weiter".

Und die Darstellerin von Sansa Stark ist nicht alleine. Rund 50 Berühmtheiten und Hollywood-Schauspieler haben bereits unterschrieben, nicht länger in den Staaten, die die Rechte der Frauen einschränken, zu arbeiten. Netflix droht mit ähnlichen Konsequenzen.

• Lea Pfennig
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