Sterben verboten: In dieser norwegischen Stadt geht es nicht normal zu

Sterben verboten: In dieser norwegischen Stadt geht es nicht normal zu

Longyearbyen ist eine Stadt, die definitiv nicht ist wie alle anderen. Hier gibt es eine Menge Verbote, die gelten.

Longyearben, die Hauptstadt der Inselgruppe von Spitzbergen, befindet sich nah am Nordpol. Doch das ist nicht eine der ersten Auffälligkeiten der Stadt. Denn es ist in diesem Ort tatsächlich seit 1950 verboten, zu sterben.

Nicht ohne Grund ist das so. In Longyearbyen bewahrt die Polarkälte die Virusse! Im Jahr 2000 hatten Wissenschaftler Körper von bereits 1917 verstorbenen Menschen untersucht, die einem starken grippalen Virus erlegen waren. Fast 100 Jahre später waren immer noch Viruspartikel erhalten, die sich im Kalten gut gehalten hatten. Damit diese Todbringer nicht wieder zurückkommen, wurde das Verbot in Longyearbyen auferlegt.

Kein Krankenhaus vor Ort

Menschen, deren Leben sich dem Ende zuneigt, werden sofort in die Hauptstadt Oslo geschickt, 2000 Kilometer weit weg. Auch Geburten sind in Longyearbyen verboten, da es ja kein Krankenhaus gibt! Die schwangeren Frauen müssen ebenfalls nach Oslo, um dort zu gebären.

Es gibt noch weitere verrückte Verbote. Laut dem Magazin Slate sind Katzen ebenfalls verboten, damit sie nicht die Vögel auf den Plätzen beunruhigen. Die Bewohner müssen ihre Schuhe vor der Tür stehen lassen und Alkohol (sehr günstig) gibt es nur in begrenzten Mengen. Arbeitslose Menschen dürfen nicht lange in Longyearbyen wohnen. Als am Anfang gesagt wurde, dass Longyearbyen keine Stadt wie alle anderen ist, war das nicht gelogen!

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Carina Levent
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