Der Torero provoziert den Stier. Doch dessen Rache endet übel

Das Stierkampfevent La Feria de la Libertad in der Hauptstadt von Kolumbien, Bogotá, wäre beinahe tragisch geendet. Der spanische Stierkämpfer Julián López, El Juli genannt, kam schwer verwundet mit dem Leben davon. Er bat anschließend den Stier um Vergebung.

Die spanische Stierkampflegende Julián López kam bei einem Kampf in Bogotá, der Hauptstadt Kolumbiens nur knapp mit dem Leben davon. Der fünfte Stier des Abends hat den Kämpfer schwer verwundet.

Das 485 kg schwere Tier durchbohrte mit seinen Hörnern den linken Oberschenkel des Toreros. Er fügte ihm dabei eine 15 cm lange Wunde zu. Der Torero kämpfte anschließend weiter, als wäre nichts Schlimmes passiert.

Zum Ende des Kampfes begnadigte er dann aber den Stier, da er dessen erfolgreichen Angriff als Zeichen großen Mutes empfand. Dieser wurde als Zuchtbulle zurück in seine Heimat gebracht und ist außer Lebensgefahr.

Der Torero kam nach dem Kampf in eine Klinik, wo seine Wunde behandelt wurde. Er ist mittlerweile wieder wohlauf.

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