Tierschützer sind machtlos: In Spanien werden auch dieses Jahr Stiere bei lebendigem Leib angezündet
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Tierschützer sind machtlos: In Spanien werden auch dieses Jahr Stiere bei lebendigem Leib angezündet

Jedes Jahr am zweiten November-Wochenende findet in Spanien eine grausame Tradition statt. Auf dem Festival "Toro Jubilo" oder auch "Toro de fuego" werden Stiere bei lebendigem Leib angezündet.

Es ist nicht zu fassen, dass eine so grausame Tradition immer noch nicht verboten ist. Selbst im Jahr 2019 findet in der Stadt Medinaceli im Rahmen einer alten Tradition die grausamste Tierquälerei statt: Für den Stierkampf werden den Tieren die Hörner angezündet.

Hörner mit Pech überzogen

Der Stier ist dabei bei vollem Bewusstsein. Die Hörner werden mit Pech überzogen. Die Matschschicht, mit der der Stier überzogen ist, bietet nur wenig Schutz gegen die Hitze der Flammen. Sobald das Tier lichterloh brennt, wird es aus der Arena entlassen. Dann rennt es panisch durch die Straßen und versucht, das Feuer zu löschen. Das ist bei Pech aber gar nicht mal so einfach.

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Lebenslange Verletzungen oder Tod

Dabei rennen die Stiere gegen Straßenlaternen und Hauswände. Die Tiere haben große Schmerzen und verbrennen bei lebendigem Leib. Manche Tiere überleben das Spektakel, müssen dann aber mit Verbrennungen leben. Da die Hörner so nah am Gesicht sind, verbrennen vielen Stieren die Augen.

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Tierschutzorganisationen machtlos

Obwohl diese Tradition sehr grausam ist, besuchen viele Zuschauer das Spektakel. Sie nennen das Tier "Toro de Fuego", "Feuerstier". Tierschützer versuchen seit Jahren, die grausame Tradition zu verbieten - bisher vergeblich. Bisher konnten sie noch nichts ausrichten, aber sie kämpfen weiter gegen das Leid der Tiere. Doch Stiere sind nicht die einzigen Tiere, die unter den Menschen leiden müssen.

Wer sich gegen die Tierquälerei einsetzen will, der kann die Petition von PeTa unterschreiben. Noch besser wäre es natürlich, solche Städte komplett zu meiden und nicht dorthin zu reisen. Dadurch würden die Veranstalter vielleicht endlich merken, was sie den Tieren antun.

Bestürzende Bilder

Das Video unten stammt aus dem Jahr 2011. In ihm könnt ihr sehen, was noch heute Gang und Gebe ist: Wie einem Stier die Hörner in Brand gesetzt werden. Aber wir warnen euch: Schaut euch das Video nur an, wenn ihr starke Nerven habt!

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Sarah Kirsch
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