11-Jähriger wandert wegen Corona zu Fuß von Italien nach London
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11-Jähriger wandert wegen Corona zu Fuß von Italien nach London

Ein 11-Jähriger hat genug von all den Corona-Regeln und Restriktionen. Der Junge aus Italien vermisst seine Großmutter so sehr, dass er sich auf einen Fußmarsch von 3.000 Kilometer nach England aufmacht.

Flugreisen sind seit der Corona-Krise ungewiss, meist werden die Flüge storniert, verschoben oder ganz abgesagt. Für den 11-jährigen Romeo aus Palermo, Italien, ist das aber längerfristig keine Lösung. Denn er vermisst seine Oma in England schmerzhaft.

Die Reise tut Vater und Sohn gut Getty Images

Wegen Corona beginnt er eine Wanderreise

Im Juni fasst er schließlich einen Entschluss, bei dem ihn sein Vater tatkräftig unterstützt: Er will sich auf seine eigenen Beine als Transportmittel verlassen und 3.000 Kilometer zu Fuß von Palermo nach London zurückzulegen.

Die Sommerferien kommen dem Jungen zusätzlich zugute, da er schließlich genügend Zeit hat, um eine derartige "Wanderreise" zu unternehmen. Die Route führt Romeo und seinen Vater durch Italien, die Schweiz, Frankreich und England.

Sie dokumentieren alles auf Instagram

Unterwegs machen sie Fotos und teilen ihr Abenteuer auf Instagram. Sie nutzen ihre neu gewonnene Reichweite und sammeln Spenden für Flüchtlinge in Romeos Alter, um ihnen Schulbildung zu ermöglichen. Eine tolle Aktion!

Nach drei abenteuerlichen Monaten kommen sie endlich in England an. Dort müssen Vater und Sohn erstmal in Quarantäne. Doch dann kommt es endlich zur lang erhofften Vereinigung mit Romeos Großmutter.

Die Reise hat den Jungen eine wichtige Sache vor Augen geführt: Durch das Reisen zu Fuß hat er viel mehr von der Reisestrecke aktiv mitgenommen - im Flugzeug sieht man meist ja nichts als eine Wolkendecke.

Nun will er auch dem Planeten zuliebe keine Flugreisen mehr antreten, sondern lieber zu Fuß, auf dem Fahrrad oder per Schiff bis zu seiner Oma reisen, um sie regelmäßig zu besuchen.


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