Boyan Slat: Dieser Holländer hat eine geniale Idee für unsere Ozeane

Boyan Slat: Dieser Holländer hat eine geniale Idee für unsere Ozeane

Der junge Ingenieur Boyan Slat entwickelt ein Projekt, mit dem er die Ozeane vom Plastikmüll befreien will. Bereits seit einigen Jahren kämpft er gegen die Verschmutzung der Weltmeere und jetzt könnte ihm der Durchbruch im Kampf gegen die Plastikpartikel gelungen sein.

Der inzwischen 24 Jahre alte Niederländer Boyan Slat hat einen großen Traum. Seit Jahren arbeitet er daran, das Meer vom Plastikmüll zu befreien. Sein Interesse für den Umweltschutz wird 2011 bei einem Familienurlaub in Griechenland geweckt. Damals ist er erst 16 Jahre alt. Doch das hält ihn nicht davon ab, sich für den Umweltschutz einzusetzen. Er sagt über den damaligen Urlaub: „Ich war in Griechenland tauchen und sah mehr Plastikmüll als Fische.“ Das Problem mit dem Plastikmüll herrscht auch im Marianengraben vor.

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Der junge Mann will von da an eine Lösung für das Plastikproblem im Ozean finden. Er arbeitet Tag und Nacht an seinem Projekt „Ocean Clean Up“, das die Meere reinigen soll. Dazu entwickelt er einen gigantischen Filter, von dem es bisher auch schon einen Prototyp gibt. Dieser wird derzeit vor der holländischen Küste getestet. Das Prinzip des Projektes ist einfach: Große, schwimmende Netze filtern Abfälle aus dem Wasser und so wird das Meer vom Plastik, das allgemein nur schwer abgebaut werden kann, befreit.

Boyan finanziert sein Forschungsprojekt über Crowdfunding und hat über zwei Millionen Euro zusammen bekommen. Von dieser Summe ist dann auch der Prototyp bezahlt worden. Boyan steht voll und ganz hinter seinem Projekt: „Nachdem wir zehn Jahre lang dieses einzigartige Projekt ausgearbeitet haben, könnten wir damit schon die Hälfte der größeren Müllpartikel aus dem Pazifik filtern.“ Boyan arbeitet mit viel Herzblut gegen die Umweltverschmutzung und will auch weiterhin dafür kämpfen, dass die Meere vor der Umweltverschmutzung geschützt werden.

Seine Projekte können auf seiner Website verfolgt werden. 

• Sophie Kausch
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