Corona: Mann isoliert sich 14 Monate lang - Beim ersten Verlassen des Hauses infiziert er sich

Es ist eine wilde Geschichte: Nicolas, der sich 14 Monate lang in Selbstisolation begeben hat, erkrankt bei seinem ersten Ausflug in die Freiheit am Coronavirus.

Die französische Zeitung Le Progrès enthüllt diese Story vor einigen Tagen, mitten in der fünften Welle in Frankreich. In Villeurbanne beschließt der 43-jährige Nicolas, sich angesichts der Pandemie vierzehn Monate lang selbst einzuschränken und sich zu isolieren.

Ein Seminar und alles gerät außer Kontrolle

Aus Angst, sich mit dem Virus anzustecken, bleibt er auch nach Ende des ersten Lockdowns im Mai 2020 in Selbstisolation. Wie hat er das geschafft? Er arbeitet weiterhin von zu Hause aus, kauft online ein und lässt sich die Einkäufe nach Hause liefern. Aber dieses Einsiedlerleben kann nicht von Dauer sein, außer seiner Freundin sieht er niemanden.

Eines schönen Tages, es ist noch nicht lange her, muss Nicolas beruflich zu einem Seminar fahren. Er geht hin, vergisst die Einhaltung der Coronamaßnahmen nur ein einziges Mal und was passiert? Ein paar Tage später spürt er die ersten Symptome. Auch seine Freundin ist positiv. Zu ihrem Glück haben sie keinen schweren Verlauf. Die Ansteckung beendet allerdings die Beziehung der beiden Corona-Phobiker.

Vorsicht vor dem 31. Dezember

Es ist nicht bekannt, ob der Mann sich wieder in seine selbstgewählte Quarantäne begeben, sich impfen lassen wird oder sein normales Leben weiterführen wird, wobei die Coronamaßnahmen weiter einzuhalten sind. Im Übrigen scheint es wichtiger denn je, diese zu befolgen, insbesondere im Hinblick auf den Silvesterabend.

Frankreich ist momentan besonders schlimm von der fünften Welle betroffen. In den nächsten Tagen könnte die Zahl der positiven Fälle des Coronavirus noch weiter ansteigen. Am Mittwoch, den 29. Dezember, waren es allein mehr als 208.000 Fälle.

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